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Foto: A.V.E.
Vertreter aus Politik und Verwaltung und der beauftragten Baugesellschaften trafen sich jetzt zum symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Bauhof.
Büren

Zwölf Millionen für zentralen Kreisbauhof

Samstag, 9. Oktober 2021 von NR Redaktion

Der Kreis Paderborn bekommt einen neuen Bauhof. Auf dem Gelände des Abfallentsorgungsbetriebes des Kreises (A.V.E.) in Paderborn-Elsen trafen sich jetzt Vertreter aus Politik, Verwaltung und den beteiligten Baufirmen zum symbolischen ersten Spatenstich.

Bis Mitte 2023 soll dort ein 12 Millionen teurer Neubau nach modernsten technischen und ökologischen Standards entstehen, in dem die bisherigen drei Bauhöfe in Büren-Harth, Paderborn-Klausheide und Lichtenau zusammengelegt werden. 

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Landrat Christoph Rüther zeigte sich von der Richtigkeit dieses Großprojektes überzeugt: „Der neue Kreisbauhof ist ein modernes, ökologisches und nachhaltiges Projekt am richtigen Standort.“ Alle drei noch bestehenden Bauhöfe seien in die Jahre gekommen und in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand.

Nach Berechnungen des Kreises würden die Kosten zur Modernisierung dieser Standorte weitaus höher ausfallen als ein zentraler Neubau. Für den Standort an der „Alten Schanze“ spricht nach den Worten des Landrates auch eine optimale Verkehrsanbindung.

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Förderung durch nachhaltige Bauweise

Auf dem etwa 1,7 Hektar großen Baugelände soll ein Hauptgebäude entstehen mit Verwaltungs- und Betriebsbereich in Holzbauweise, Fahrzeughalle, Werkstatt/Materiallager sowie eine Waschhalle für die Einsatzfahrzeuge. Als separater Bereich kommen eine Salzhalle, ein Hackschnitzellager zur Wärmeversorgung sowie eine wasserschonende Zisternennutzung für Brauch- und Löschwasser hinzu.

Bauherr des Gesamtprojektes ist der A.V.E. Die anschließende Vermietung und Verpachtung an den Kreis Paderborn sei vertraglich auf 40 Jahre festgelegt, so Betriebsleiter Martin Hübner. 

In die Gesamtkosten von bis zu 12 Mio. Euro sind nach Angaben Hübners mögliche Lieferengpässe und daraus resultierende Kostensteigerungen bereits einkalkuliert. Aufgrund der ökologisch sehr nachhaltigen Bauweise steht nach Auskunft des A.V.E. eine kostensenkende Förderung des Bundes in Höhe von bis zu 800.000 EUR in Aussicht. 

Fertigstellung Mitte 2023

Der Landrat und A.V.E.-Betriebsleiter rechnen mit der Fertigstellung des Neubaus bis Jahresmitte 2023. Dann können dort  – neben den Mitarbeitern der drei noch bestehenden Kreisbauhöfe – auch die Teams des Kreisstraßenbauamtes aus dem A.V.E.-Verwaltungsgebäude in den benachbarten Kreisbauhof einziehen.

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