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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Pappe und Plastik: Beides landet nach dem Verzehr der Waffel im Müll. Das soll sich in zwei Städten nun ändern.
Delbrück/Salzkotten

Zwei Kommunen wollen bei Stadtfesten auf Wegwerfgeschirr verzichten

Freitag, 6. März 2020 von Franz Purucker

Einen weniger ausgeprägten ökologischen Fußabdruck und weniger Müll – danach streben immer mehr Menschen. Bei Stadtfesten ist es vielerorts trotzdem üblich, dass Kaffeebecher, Besteck und Teller nach dem Verzehr einfach im Müll landen. Das soll sich zumindest in zwei Städten des NR-Landes ändern.

Die Salzkottener Grünen haben im Bauausschuss dafür geworben, eine Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg zu bringen (die NR berichtete). Mit Erfolg: Auf dem Sälzer Fest, dem Hederauen Fest und dem Martini-Markt sollen die Stände künftig statt Einweggeschirr öfter Mehrweggeschirr verwenden.

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Gleichzeitig will die Stadt dafür sorgen, dass die Nahrungsmittel verstärkt aus der Region kommen. Zunächst sind das aber nur Empfehlungen. Nach einem Jahr will die Stadt Bilanz ziehen.

Stadt bezuschusst Mehrweggeschirr

Delbrück ist da schon einen Schritt weiter. Auf dem Stadt- und Spargelfest, dem Katharinenmarkt und teilweise auf dem Bauernmarkt (Katharinenmarkt) ist die Umstellung auf Mehrweggeschirr anvisiert.
Das Interesse der Gastronomen ist groß, scheiterte aber in der Vergangenheit vor allem an finanziellen Hindernissen.

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Die Delbrücker Klimakommission, eine Lenkungsgruppe um Klimaschutzmanagerin Heike Paesel, hat deshalb beschlossen, einmalig bis zu 80 Prozent der Umstellungskosten aus dem Klimabudget zu finanzieren.
Für die Deckung der restlichen Kosten werden noch Sponsoren gesucht, die sich bei der Stadt melden sollen.

Auf Basis der gesammelten Erfahrungen sollen praxistaugliche Konzepte für die Zukunft erarbeitet werden.

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