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Eine grüne und eine braune Mülltonne nebeneinander.
NR-Land

Zu viel falscher Müll in der Bio-Tonne kann Müllgebühren steigern: Das macht der Kreis nun dagegen

Samstag, 10. Oktober 2020 von NR Redaktion

 Seit die Bio-Mülltonnen von modernen Müllfahrzeugen mit Seitenladertechnik abgefahren werden, kann die Qualität des Bio-Mülls schwerer kontrolliert werden. Kommt die Müllabfuhr mit Heckladertechnik zum Einsatz, wird die Tonne vor der Leerung geöffnet und ein Blick in die Tonne zeigt, ob sich darin wirklich nur Bio-Müll befindet. Ist darin anderer Müll, bleibt die Tonne stehen.

Verunreinigter Bio-Müll kann letztlich nur verbrannt werden, was höhere Kosten und eine wesentlich schlechtere Umweltbilanz bedeutet. Der kreiseigene Entsorger, die A.V.E., hat dem Vertragspartner vertraglich zugesichert, dass sich im Müll maximal fünf Prozent Störstoffe befinden.

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Kann der Müll nicht mehr als Bio-Müll verwertet werden, steigert dies die Kosten, was wiederum steigende Müllgebühren zur Folge hätte.
Der Kreis Paderborn tritt deshalb der Aktion „WirfuerBio“ bei, die mit Marketingaktionen für saubere Mülltrennung sensibilisieren soll. Der Beitritt kostet einmalig 6.500 Euro und jährlich 2.500 Euro für die Nutzung von Werbematerial.

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