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NR-Land

Zoll kontrolliert Wachleute und Sicherheitsdienste in der Region

Dienstag, 21. September 2021 von NR Redaktion

Durch die Corona-Krise sieht man diese Berufsgruppe immer öfter: Sicherheitsdienste. Sie kontrollierten zum Beispiel die Abstands- und Zugangsregeln in Supermärkten oder bei Konzerten, sichern Geld- und Werttransporten, und führen Kontrollen auf Flughäfen und Bahnhöfen durch. Nun hat der Zoll diese Berufsgruppe genauer unter die Lupe genommen.

Am 17. und 18. September führe die Bundesbehörde eine bundesweiten Schwerpunktprüfung einen Teil der im Wach- und Sicherheitsgewerbe tätigen Personen und Arbeitgeber durch. Beim Hauptzollamt Bielefeld waren 47 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz und prüften die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe.

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Die Zöllnerinnen und Zöllner kontrollierten insbesondere die ordnungsgemäße Zahlung des vorgeschriebenen Mindestlohns, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern. Insgesamt wurden 159 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. Die weiteren Prüfungen dauern noch an.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, heißt es vom Zoll.

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