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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
Erstaunlich: Es sind dieses Mal deutlich weniger Menschen in Kurzarbeit als zum ersten Lockdown im Frühjahr des Vorjahres.
Kreis Paderborn

Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld steigt um 34 Prozent

Sonntag, 24. Januar 2021 von Franz Purucker

Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsmarkt im Kreis Paderborn kräftig getroffen. Wie aus nun von der Agentur für Arbeit vorgelegten Zahlen hervorgeht, stieg die Zahl der Arbeitslosen um 18,7 Prozent von 8.603 auf nun 10.213.

Am stärksten ist der Anstieg bei Beziehern von Arbeitslosengeld 1 – also Personen, die zuvor in die Arbeitslosenkasse eingezahlt haben und nun 60 Prozent (mit Kindern 67 Prozent) ihres vorherigen Netto-Lohnes als Arbeitslosengeld erhalten.

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„Insgesamt muss aber festgehalten werden, dass der Arbeitsmarkt sich erstaunlich robust gezeigt hat im Hinblick auf die Dimension der Krise“, analysiert Heinz Thiele, Leiter der Paderborner Arbeitsagentur, die Lage im Kreis.

Viele Entlassungen konnten wohl durch Kurzarbeit verhindert werden. Aktuell ist die Zahl der Kurzarbeitsanzeigen weitgehend konstant: 269 Anzeigen mit 2.897 potenziell von Kurzarbeit betroffene Personen sind der Arbeitsagentur Stand Dezember – bekannt. „Unser Spitzenwert bei Kurzarbeit in der Corona-Krise liegt im April bei 1.673 Anzeigen und 30.485 potenziell betroffenen Personen.

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Vom Anstieg des Frühjahrs sind wir aktuell noch weit entfernt.“ Die aktuellsten Hochrechnungen zeigen, dass im Kreis im Juli 2020 1.109 Betriebe mit 12.214 Kurzarbeitern betroffen waren.

Die Arbeitsagentur empfiehlt den Arbeitgebern, ihre Mitarbeiter in der Pandemiezeit und während der Kurzarbeit zu qualifizieren. Dies wird von der Arbeitsagentur gefördert, binde Mitarbeiter und mache wettbewerbsfähig.

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