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Foto: Foto: SC Paderborn 07
Robin Trost. 
NR-Land

Wie ein „Geseker Junge“ zum Profifußball kam

Dienstag, 26. Juli 2022 von NR Redaktion

Robin Trost ist ein echter „Geseker Junge“, wuchs in der Hellwegstadt auf, ging hier zur Schule, spielte am Rabenfittich Fußball. Inzwischen ist der 27-Jährige Leiter Lizenzspielerabteilung beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn 07. Im Gespräch mit der NR berichtet Robin Trost über seinen Werdegang, seine Aufgaben und die Strahlkraft des Paderborner Zweitligisten auf die regionale Fußballszene.

Auf der Homepage des SC Paderborn 07 werden Sie als Teammanager geführt. Was darf man sich darunter vorstellen?

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Ich bin Assistent der Geschäftsführung Sport und Leiter der Lizenzspielerabteilung der Profimannschaft. Meine Aufgaben sind vielfältig: Ich bin praktisch immer da, wenn die Mannschaft spielt, ich begleite Transferverhandlungen, bin Ansprechpartner für die Spieler und die Trainer, hole Angebote ein und vieles mehr. Für mich ist das eine tolle Möglichkeit, auf allen Ebenen mitzumachen. Sehr eng arbeite ich mit dem Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth und mit dem Cheftrainer Lukas Kwasniok zusammen. 

Für viele junge Fußballspieler ist es sicher ein Traum, für einen Profiverein zu arbeiten. Wie haben Sie das geschafft?

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Ich bin ja von Kind an leidenschaftlicher Fußballer, erst beim SV 03 Geseke, dann in der B- und A-Jugend beim SV Lippstadt. Nach zwei Kreuzbandrissen wurde ich dann Trainer beim  SV Geseke. 

Während meiner Ausbildung bei der Sparkasse lernte ich einen Spieler der 2. Mannschaft des SCP kennen und bekam über diesen Kontakt den Fuß in die Tür. 2015 wurde ich dort Jugendtrainer.  

Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe besonders?

Es ist schon was Außergewöhnliches, wenn man einen Verein wie den SC Paderborn 07 jahrelang begleiten kann. Man erlebt mit, wie die jungen Spieler aufgebaut werden, wie der Verein sich entwickelt. 

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Wenn dann noch so tolle Erlebnisse hinzukommen wie das Trainingslager in den USA, ist das einfach klasse. Das war das bislang größte Projekt, das ich beruflich gemacht habe. Eine außergewöhnliche Geschichte und eine gute Basis für die Saison, denn gerade auch das Teambuilding, der Mannschaftsgeist, wurden in dieser Zeit gefördert. So ein Erlebnis schweißt alle zusammen, und das ist ganz wichtig für die Saison.

Sie kennen die Basisarbeit der Vereine in den Städten und Gemeinden, aber auch den Profifußball. Wie schätzen Sie die Rolle des SC Paderborn 07 für den regionalen Fußball ein?

Wenn es so einen Verein wie den SC Paderborn 07 praktisch in der Nachbarschaft gibt, wirkt sich das sicherlich auf die Fußballbegeisterung in der Region aus. Viele Familien, viele Jugendliche, fühlen sich zum SCP hingezogen, weil der Verein sehr nahbar ist für seine Fans. Die Spieler strahlen Normalität und Sympathie aus – das kann die Fußballbegeisterung vor Ort und damit natürlich auch die Arbeit der Fußballvereine eigentlich nur positiv beeinflussen. (te)

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