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Foto: Pixabay
Heiratsfeiern in großer Runde sind wegen der Corona-Maßnahmen aktuell sowieso schwierig. Für einige Paare ist leicht zu merkendes Hochzeitsdatum durchaus ein Argument.
NR-Land

Wie beliebt ist die Schnapszahl auf dem Standesamt?

Samstag, 5. Februar 2022 von Franz Purucker

Eine Schnapszahl als Hochzeitstag lässt sich einfacher merken und soll dazu eine besondere Portion Glück bringen. Im Februar haben Hochzeitswillige gleich zwei Mal die Chance, die erste ist aber schon vorüber. Am Dienstag konnten sich Paare für den 2.2.22 entscheiden. Ein Sturm auf die Standesämter im NR-Land bleib jedoch aus. In Salzkotten, Geseke und Bad Wünnenberg meldete sich gar keiner für dieses besondere Datum an, in Büren immerhin ein Hochzeitspaar. Der Grund: „Der Tag liegt mitten in der Woche. Am beliebtesten ist der Freitag“, verrät der Standesbeamte aus Bad Wünnenberg. Deutlich beliebter unter den Verliebten ist der 22.2.22, der auf einen Mittwoch fällt. 

Gästezahl wegen Corona begrenzt

In Salzkotten, Geseke und Bad Wünnenberg haben sich drei Paare angemeldet, in Büren gab es vier Anmeldungen, von denen jedoch ein Paar ihre Trauung wieder gecancelt hat. In Geseke gibt es fünf Anmeldungen.

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Wer heiraten will, ist durch die Corona-Maßnahmen generell ein wenig eingeschränkt. Zur Hochzeitsfeier dürfen höchstens zehn Personen kommen (Hochzeitspaar eingerechnet), die außerdem alle geimpft sein müssen. Zur Trauung selbst reicht ein Corona-Test (3G-Regel). „Wir hatten für den 2.2 auch Anmeldungen, aber die haben wegen der Corona-Maßnahmen wieder abgesagt“, so Pressesprecher Pascal Rückert.

Zumindest auf Trauzeugen können die Paare auf Wunsch verzichten – die sind entgegen dem weitläufigen Glauben bereits seit 1998 nicht mehr vorgeschrieben. Auf Wunsch können aber bis zu zwei Trauzeugen benannt werden.

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