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Foto: Kreis Paderborn
Verwaistes Impfzentrum in der Sälzerhalle: Erst am 8. Februar geht's los.
NR-Land

Wer geimpft werden möchte, bekommt einen Termin – wenn auch nicht sofort

Freitag, 29. Januar 2021 von Heike Tebbe

In Westfalen-Lippe haben fast 240.000 impfberechtigte Bürger einen Impf-Termin erhalten. Das sind fast zwei Drittel der insgesamt rund 350.000 über 80-jährigen Bürger, die zuhause leben und ein Impfzentrum aufsuchen können. Täglich werden weitere Terminkontingente freigeschaltet – stets in Abhängigkeit der zugesagten Impfstoffmenge. In Kürze wird zudem das Termin-Buchungsfenster bis Ende April geöffnet, sodass deutlich mehr Termine zur Verfügung stehen werden. Wichtig ist: Jeder, der geimpft werden möchte, wird drankommen – wenn auch nicht sofort.

„Die vergangenen Tage waren für die Bürger, aber auch für uns und alle Beteiligten, eine echte Zerreißprobe. Nachdem die Buchungssysteme am Montag zusammengebrochen sind, trat eine Vielzahl verschiedener technischer Probleme auf“, erklärt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

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Einige konnten mittlerweile wieder behoben werden. So konnte beispielsweise das Problem des fehlenden zweiten Impftermins am Mittwoch pragmatisch gelöst werden: Wer einen Ersttermin gebucht, aber keinen Zweittermin erhalten hat, soll den Ersttermin in jedem Fall wahrnehmen. Die betroffenen Bürger erhalten in diesem Fall während des Ersttermins im Impfzentrum den zweiten Impftermin, sie müssen im Vorfeld nicht selbst aktiv werden. 

Fragen und Antworten zum Impftermin im Netz

Darüber hinaus werden in der Buchungssoftware künftig ausschließlich verfügbare Termine angezeigt – hier ist es in den vergangenen Tagen zu Verwirrung gekommen, weil Termine angezeigt wurden, obwohl sie bereits vergeben waren. 

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Die KVWL hat zudem eine Übersicht mit Antworten zu häufig gestellten Fragen zusammengestellt, die regelmäßig aktualisiert und ab sofort unter www.corona-kvwl.de/impftermin aufgerufen werden kann. Bürger, die unsicher sind, ob ihre Terminbuchung erfolgreich war, finden dort auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um ihre Buchung zu überprüfen.

„Wir entschuldigen uns bei allen Bürgern, die mit Problemen zu kämpfen hatten. Wir haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir mit Schwierigkeiten bei der Terminvergabe rechnen, wenn der Großteil der fast eine Million Impfberechtigten in NRW sich gleichzeitig an eine Hotline und ein Online-Portal wendet. Dass sich der Start jedoch so schwierig gestaltet hat, bedauern wir sehr“, erklärt der KVWL-Gesamtvorstand Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller.

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