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Ein Rettungsdienstmitarbeiter mit Schutzbrille und Atemschutzmaske.
Foto: Dirk Behrens/ Kreis Soest
In dieser Schutzausrüstung rückt der Rettungsdienst im Kreis Soest nun zu Einsätzen aus.
Kreis Soest

Wegen Corona: In dieser Schutzausrüstung rückt der Rettungsdienst nun aus

Montag, 30. März 2020 von NR Redaktion

Atemschutzmasken und Schutzbrillen, die eher an einen Umwelteinsatz erinnern, zählen für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Kreis Soest nun zur angeordneten Standardausrüstung. Manche Bürger könnte irritiert reagieren.

Hans-Peter Trilling, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Soest,  der die Maßnahme angeordnet hat, erklärt, dass nur wenn diese Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter umgesetzt werden, ein funktionierender Rettungsdienst sichergestellt werden kann. Hintergrund ist, dass sich die Rettungssanitäter bei ihren Einsätzen nicht mit dem Corona-Virus infizieren.

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Die Mitarbeiter tragen diese Masken und Brillen bei jedem Einsatz, aber auch außerhalb der Rettungswachen. Hans-Peter Trilling: „Für manche mag das verstörend wirken. Es gibt bei unseren derzeitigen Einsätzen entsprechende Reaktionen. Wir wollen aber nicht verunsichern, sondern uns angesichts der Corona-Pandemie schützen.“

Aus Gründen des Infektionsschutzes hat Hans-Peter Trilling darüber hinaus eine maximale Kontaktreduktion für alle Mitarbeiter des Rettungsdienstes angeordnet. „Dies ist eine wichtige innerbetriebliche Maßnahme. Der Zugang zu den Gebäuden ist Betriebsfremden und den dienstfreien Kollegen schon länger nicht mehr gestattet“, erläutert Trilling. „Außerdem versuchen wir, die diensthabenden Besatzungen fahrzeugbezogen voneinander zu trennen, damit sie möglichst wenig Kontakt zu den anderen Besatzungen haben. Auch so soll eine mögliche Ansteckung vermieden werden.“

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