arrow_back
Ein aufgedrehter Wasserhahn
Foto: Symbolfoto Pixabay
Woher kommt eigentlich das Wasser, welches aus unserem Wasserhahn läuft. Wir haben mal nachgehakt.
Thema der Woche

Woher kommt unser Trinkwasser?

Sonntag, 4. November 2018 von Franz Purucker

In vielen Rathäusern des NR-Landes wird aktuell über das Trinkwasserkonzept beraten. Darin wird überprüft, wie sicher das Netz gegen Ausfälle ist und es gibt Erklärungen dafür, warum in manchen Regionen diesen Sommer das Trinkwasser knapp wurde. Damit erklären sich auch die immensen Unterschiede beim Wasserpreis.

Die Wasserpreise im NR-Land reichen von 0,803 Euro je Kubikmeter in Salzkotten als günstigste Kommune bis zu 1,596 Euro in Geseke als teuerste Kommune.

Anzeige
Wasserpunpe zur Wasserversorgung
Eine Wasserpumpe zur Versorgung mit Trinkwasser in Delbrück Ostenland. Foto: Franz Purucker


Festgelegt werden diese Preise von den Versorgern. In Bad Wünnenberg, Büren, Delbrück und Salzkotten sind das die stadteigenen Wasserwerke, die nicht gewinnorientiert arbeiten. Gewinne werden ins Wasserwerk investiert oder an die Gebührenzahler zurückgezahlt, meist durch Gebührensenkungen. Die Stadt Geseke hat die Wasserversorgung privatisiert.


Betreiber ist dort die Vereinigte Gas- und Wasserversorgung GmbH, kurz VGW, eine 100-prozentige Tochter von Gelsenwasser, an der wiederum mehrheitlich die Stadtwerke Bochum und die Dortmunder Stadtwerke beteiligt sind.

Anzeige


Ziel des Unternehmens ist es, Gewinne zu erwirtschaften, wobei ein Teil des Geldes als Konzessionsabgabe an die Stadt fließt. Die Gründe für die Preisunterschiede liegen auch im unterschiedlichen Aufwand, mit dem das Wasser aufbereitet und transportiert wird.


Warum das Wasser in Ihrer Kommune diesen Preis hat, aus welcher Quelle dieses genau herkommt und warum Sie auf der Abrechnung einen höheren Preis finden als in unserer Tabelle, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Nächste Seite
AGB Impressum Datenschutz Kontakt
close
In die Zwischenablage Instagram Whatsapp E-Mail