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Ein aufgedrehter Wasserhahn
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Büren/Bad Wünnenberg

Wasch- und Kaffeemaschine müssen neu eingestellt werden: Wasserhärte in Büren ändert sich

Montag, 16. November 2020 von NR Redaktion

Bei der Waschmaschine hängt die Menge des Waschmittels davon ab, bei Kaffeemaschinen die Häufigkeit der Entkalkung – der sogenannte Härtegrad. Genau dieser ändert sich nun. Der Grund liegt beim größten Wasserlieferanten von Büren – der Aabach-Talsperre in Bad Wünnenberg.

Der Härtebereich des geliefertenTrinkwassers wurde beim Wasserverband Aabach-Talsperre nun von „weich“ nach„mittel“ gewechselt – und da sschon zum 19. Oktober. Mitgeteilt wurde dies durch die Stadt Büren aber erst jetzt.

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Das bedeutet konkret, dass die Gesamthärte von 7,5°dH auf einen Wert von 9,1°dH (Grad deutscher Härte) angehoben wurde. Der höhere Härtegrad sei jedoch kein Qualitätsnachteil, so die Stadt und nennt den höheren Anteil an Mineralien im Trinkwasser als Vorteil. Dazu zählen Calcium und Magnesium. Diese Umstellungsmaßnahme wurde aufgrund von technischen Erfordernissen notwendig und wird im täglichen Gebrauch von den Haushalten nicht spürbar sein, so die Stadt weiter.

Blick auf den Aabachsee
Blick auf den Aabachsee: Von hier kommen 75 Prozent des Wassers, was aus den Bürener Wasserhähnen läuft.

Die Einwohner der Stadt Büren erhalten rund 75 Prozent ihres Wassers aus dem Stausee. Zusätzlich betreibt dieKommune zwei Quellen im Empertal in der Nähe von Leiberg, deren Ertrag zum Aabach-Wasser zugemischt wird. Jährlich bereitet die Aabach-Talsperre rund 11 Millionen Kubikmeter Trinkwasser auf.

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