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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
In vielen Schaufenstern rücken nun die Dekorateure an, um die Frühlingsware zu platzieren. Gleichzeitig wird es bei vielen Geschäften hohe Rabatte auf Winterkleidung geben, die wegen des Lockdowns unverkauft in den Geschäften geblieben ist.
Thema der Woche

Was mit der unverkauften Winterware passiert und wie die Händler die Teilöffnung einschätzen

Montag, 8. März 2021 von Franz Purucker

Knapp 30.000 Unterschriften sammelte der deutsche Textileinzelhandel auf der Onlineplattform openpetition.de unter dem Hashtag #Stadtherzleben – Rettet die Innenstädte und den innerstädtischen Fachhandel.
„Es ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt.“

Einer der Initiatoren war der Salzkottener Händler Ferdinand Klingenthal, Betreiber der gleichnamigen Modekette. Nun ist die Branche zumindest einen kleinen Schritt weiter: Am Montag dürfen Kunden nach vorheriger Anmeldung und bei gründlicher Dokumentation wieder ins Geschäft.

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Auch Angelika Schlüter vom Modehaus Schlüter-Eickel mit Filialen unter anderem in Büren und Geseke ist erleichtert. Auch während des Lockdowns wurde Ware angeboten. Die mussten sich die Kunden im Internet anschauen und dann im Laden abholen oder liefern lassen. Noch am Freitag wurde unter anderem in Geseke das Schaufenster neu bestückt.

„Nun kann die Kundin wieder selbst schauen und auch anprobieren. Unsere Fachverkäufer können außerdem beraten, welche Form passt und auf den individuellen Geschmack eingehen“, so die Händlerin.
Ferdinand Klingenthal gehen die Schritte noch nicht weit genug: Gewünscht hätte er sich „Szenario und Regulierung wie nach der Öffnung am 11. Mai 2020.“ Damals waren die Geschäfte ohne Voranmeldung geöffnet.

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Begrenzt worden war lediglich die Zahl der Kunden auf eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. „Es ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die Zukunft“, so Klingenthal.

Unabhängig vom Zeitpunkt der Öffnung sitzen viele Geschäfte auf unverkauften Pullovern, Winterjacken und Mänteln. Die günstigste Lösung ist die Verbrennung der Ware, denn selbst das Spenden lohnt sich nicht.

Warum das so ist und wie die Einzelhändler in der Region den Lockdown überstanden haben, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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