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Foto: Kreismuseum Wewelsburg
Anspruchsvolle Arbeiten finden unter Beachtung des Denkmalschutzes an der Wewelsburg statt.
Büren

Warum wird dieses Dach in Altdeutscher Doppeldeckung ausgestattet?

Montag, 31. Mai 2021 von NR Redaktion

Orkantief Friederike machte dem Dach der Wewelsburg stark zu schaffen. Kleine Reparaturen wurden sofort erledigt, jetzt wird das von der Witterung beeinträchtigte Schieferdach an der Westseite umfangreich saniert.

630 Quadratmeter Dachfläche muss erneuert werden. Doch nicht nur die außergewöhnlich große Fläche birgt Herausforderungen mit sich. Zahlreiche Details und Verzierungen wie der runde Turm, Gauben oder Kehlen erfordern aufwendige Arbeiten, sodass die Sanierungszeit voraussichtlich sechs Monate betragen wird.

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„Das Dach der Wewelsburg ist mit Schiefer in einer sogenannten Altdeutschen Doppeldeckung gedeckt. Diese war in früheren Zeiten repräsentativen Gebäuden wie Burgen, Klöstern und Rathäusern vorbehalten“, erklärt John-Stucke. Diese Art der Dachdeckung ist durch unterschiedliche Steinhöhen und -breiten charakterisiert. Jeder Stein wird einzeln vom Dachdecker zugerichtet.

Die Arbeiten an der Wewelsburg hat der Kreis Paderborn vorab mit der Stadt Büren Denkmalangelegenheiten und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) –Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen abgestimmt.
Die Dachdeckerarbeiten haben einen Auftragswert von rund 300.000 Euro. Für die Dachdeckerarbeiten wurde ein Fassadengerüst mit ca. 950 Quadratmetern aufgestellt. Aufgrund der Bauzeit wir das Gerüst Kosten von ca. 30.000 Euro verursachen. Im Zuge der Dachsanierung, werden auch einzelne schadhafte Fassadenstellen am Westflügel saniert.

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