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Foto: Feuerwehr Lippstadt
Die Feuerwehr Lippstadt bei Löscharbeiten an einem Strohlager in Rebbelke.
Geseke

Warum besetzt die Geseker Feuerwehr die Lippstädter Feuerwache, wenn es dort brennt?

Montag, 14. Dezember 2020 von Franz Purucker / Feuerwehr Lippstadt

In der Nacht von Samstag, 12. Dezember, zu Sonntag, 13. Dezember, wurde um 1.20 Uhr in einem Strohlager in Lippstadt Großalarm ausgelöst. In dem landwirtschaftliche Anwesen an der Waldseestraße im Ortsteil Rebbeke waren etwa 500 Strohrundballen in Brand geraten.

Zur Brandbekämpfung wurden mehrere B- und C-Rohre, ein Wenderohr über die Drehleiter und ein Wasserwerfer eingesetzt. Der Sachschaden wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis zum Sonntagvormittag an. 

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Die Freiwilligen Feuerwehr Geseke besetzte während der Löscharbeiten von 2 bis 6 Uhr die Feuer- und Rettungswache in Lippstadt mit ihrer Drehleiter. Das Tanklöschfahrzeug war an der Einsatzstelle eingebunden.

Die Stadt Lippstadt verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften, die 24 Stunden besetzt sein muss – auch mit einer Drehleiter. Der Großeinsatz hatte jedoch sowohl die hauptamtlichen als auch viele ehrenamtliche Kräfte gebunden – sodass die Feuerwehr diesen Brandschutz sicherstellte.

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Ähnliche Pläne gibt es auch in Geseke. Dort rücken die Einsatzkräfte aus den Ortsteilen aus, wenn die Feuerwehr aus der Kernstadt in einen größeren Einsatz gebunden ist.

23. Dezember 14.10 Uhr: In dem Beitrag wurde korrigiert, dass das Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle eingebunden und nicht wie fälschlicherweise berichtet, die Feuerwache in Lippstadt besetzt hat. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

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