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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
Kreis Paderborn

Vorsicht vor Wildwechsel: Rollerfahrer stößt mit Reh zusammen

Dienstag, 11. Mai 2021 von Franz Purucker

Ein Motorrollerfahrer hat beim Zusammenstoß mit einem Reh am Montag in Delbrück-Lippling Verletzungen erlitten. Auch an anderen Stellen im Kreisgebiet kam es zu gefährlichen Situationen, bei denen es aber bei Sachschäden blieb.

Der 60-jährige Rollerfahrer war gegen 05:35 Uhr auf dem Hakenweg unterwegs. Plötzlich sprang von rechts ein Reh auf die Fahrbahn. Der Roller kollidierte mit dem Tier und der Fahrer stürzte. Er rutschte mit dem Roller mehr als 20 Meter über die Straße.

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Das vermutlich verletzte Reh lief weiter und verschwand links des Weges. Der verletzte 60-Jährige richtete sein Fahrzeug auf und fuhr nach Hause. Von dort verständigte er den Rettungsdienst und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Vor diesem Unfall hatten sich in der Nacht bereits in Altenbeken-Buke, Delbrück-Westenholz und Borchen-Alfen Zusammenstöße zwischen Autos und Rehen ereignet. Auch am Dienstagmorgen wurde die Polizei zu zwei Wildunfällen bei Delbrück-Hagen und einem bei Büren-Ahden gerufen. Beteiligt waren Autos und Rehwild.

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Die größte Gefahr bei Wildwechsel besteht darin, dass Autofahrer versuchen dem Tier auszuweichen und dabei von der Fahrbahn abkommen oder in den Gegenverkehr fahren.

Eine Kollision mit einem Reh, mit denen es die meisten Zusammenstöße gibt, ist für den Autofahrer relativ ungefährlich, es entsteht allenfalls Sachschaden. Ein Wildschwein ist zwar schon ein ernsterer, aber letztlich doch unterlegener Kollisionsgegner. Damwild ist ebenfalls von der Masse her keine große Gefahr. In Einzelfällen können diese großen Tiere aber die Windschutzscheibe durchschlagen und in das Auto eindringen, was für die Insassen sehr gefährlich ist.

Kommt es zu einem Unfall, muss zuerst die Unfallstelle durch Einschalten des Warnblinklichts und durch das Aufstellen des Warndreiecks gesichert werden. Wichtig ist, dass Autofahrer dabei eine Warnweste tragen. Dann ist die Polizei zu informieren. Nur bei einer entsprechenden Unfallaufnahme erstatten Versicherungen die entstanden Schäden. Über die Polizei wird auch der zuständige Jäger angerufen, der sich um das getötete, verletzte oder aber auch geflüchtete Tier kümmert.

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