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Foto: Büttner
Bei der ersten Sitzung der Verbandsversammlung in der Wahlperiode 2020 bis 2025 gab es gleich zu Beginn Neuwahlen. Neue Verbandsvorsitzende wurde Anita Papenheinrich (3.v.l.) aus Delbrück. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Nils Trillig aus Büren (rechts) gewählt und Ulrich Berger (2.v.l.) wurde als Verbandsvorsteher wiedergewählt. Rechts VHS-Leiter Markus Krick.
NR-Land

VHS plant trotz Corona bereits in die Zukunft

Sonntag, 20. Dezember 2020 von Johannes Büttner

Die Volkshochsuche hat trotz widriger Umstände durch die Corona-Pandemie ein nahezu vollumfängliches  Kursangebot in den  sechs Verbandsstätten  geplant. Zeiten und Orte der Kurse und Veranstaltungen des ersten Semesters werden zu Beginn des neuen Jahres bekannt gegeben.

Auch die Veröffentlichung der Kursangebote über eine gedruckte Broschüre sowie die Internetseiten wird erst im neuen Jahr erfolgen. „Unser Ziel ist es, die Menschen aktuell und unter den gegebenen Umständen mit verlässlichen Informationen über die Kurse und Veranstaltungen zu versorgen“, sagte Markus Krick, Leiter der VHS vor Ort, bei der Verbandsversammlung der VHS vor Ort. 

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Bereits der erste Lockdown hat auch bei der VHS seine Spuren hinterlassen.  Der Semesterbeginn konnte nicht wie geplant  anlaufen, es mussten ausgefeilte Hygienekonzepte erstellt werden, Kursleiter zogen ihre Angebote zurück, Räumlichkeiten standen nicht mehr in gewohntem Maße zur  Verfügung, selbst zu den Prüfungen konnten nur Teilnehmer in begrenzter Anzahl zugelassen werde. „Der Lockdown brachte eine umfassende Flexibilisierung der Kursangebote mit sich“, so Markus Krick.

„Onlinekurse können Präsenzangebote nicht voll ersetzen“

Dazu gehörte auch, dass die VHS den Ausbau und die Möglichkeit zur Durchführung von digitalen Weiterbildungsangeboten erhöhte. Hier stieg die Zahl der Kurse von 13 auf 55 an. Insgesamt reduzierte sich das Kurs- und Weiterbildungsangebot vom ersten Semester aber auf 500 Veranstaltungen und Kurse. 

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Auch der zweite Lockdown im November blieb nicht ohne Auswirkung. Die Zahl der Teilnehmer ging um 20 Prozent zurück und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen führte zu erheblichen finanziellen Verlusten. 

„Zwar nahmen rund 200 Frauen und Männer an 42 Kursen mit einem Umfang von 670 Unterrichtsstunden teil. Das ist ein guter Zulauf, doch Onlinekurse können Präsenzangebote vor Ort nicht vollumfänglich ersetzen“, sagte  Markus Krick.

Das Bildungsangebot für das erste Semester 2021 umfasst im Plan 670 Kurse und Veranstaltungen in sieben Fachbereichen. Der größte Teil mit rund 30 Prozent betrifft den Bereich Mensch und Gesellschaft.

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