arrow_back
Mann mit Trachtenkleidung und einem Gewehr
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Die Krise hat viele Vereine getroffen.
NR-Land

Universität will Auswirkung der Pandemie auf die Schützenvereine untersuchen

Freitag, 4. September 2020 von NR Redaktion

Wie gehen westfälische Schützenvereine mit der Corona-Pandemie um? Welche Folgen haben die Ausfälle der Schützenfeste und welche Chancen bietet die Krise? Diesen und weiteren Fragen gehen Wissenschaftler der Universität Paderborn amKompetenzzentrum für Kulturerbe nach.

Eine Online-Umfrage, an der alleInteressierten teilnehmen können, soll nun Antworten liefern. Neben Risikenwollen die Forscher auch Potenziale ermitteln, die sich aus der Pandemie für die Weiterentwicklung des Kulturerbes Schützenwesen ergeben. Die Teilnahme ander Umfrage ist bis zum 5. Oktober unter folgendem Link möglich: go.upb.de/CoronaUmfrageSchuetzenwesen.

Anzeige

Erste Ergebnisse sollen am 7. Novemberauf der dritten Warsteiner Schützenkonferenz vorgestellt werden. „Mitder Umfrage wollen wir einerseits dokumentieren, wie die Schützenvereine bisher mit der Pandemie umgegangen sind und andererseits erheben, welche Risiken, aber auch möglichen Potenziale für die zukünftige kulturelle Praxis der Vereineersichtlich werden“, erklärt Projektmitarbeiter Jonas Leineweber von der Universität Paderborn.

Bereits seit vier Jahren beschäftigen sich Paderborner Wissenschaftlerin Kooperation mit der Warsteiner Brauerei im Forschungsprojekt „Tradition imWandel“ mit dem Schützenwesen als immateriellem Kulturerbe.

Anzeige

Ziel der jüngst gestarteten Sonderstudie unter Leitung von Prof. Dr. Eva-Maria Seng ist es, dieAuswirkungen der Corona-Krise auf Schützenvereine in ganz Westfalen zu erforschen. Durch die Corona-Pandemie sei deren kulturelle Praxis massiv beeinträchtigt worden, wie Leineweber betont, beispielsweise durch den Ausfall aller Schützenfeste in der gesamten Region.

Projektmitarbeiter Jonas Leineweber von der Universität Paderborn.

Gleichzeitig wollen die Wissenschaftler aber auch herausfinden, welche Potenziale sich durch die Krise für die Vereine ergeben und sich als Anlass für die Weiterentwicklung undTransformation der Kulturform erweisen könnten.

Auf Grundlage der Umfrage sollen gemeinsam mit den Verbänden und Vereinen in den nächsten Monaten Strategien entwickelt werden, die nicht nur Fragen der Prävention in den Blicknehmen, sondern auch berücksichtigen, wie Schützenvereine in verschiedenen Bereichen, beispielsweise der Digitalisierung und Vereinskommunikation, neu gestaltet und modernisiert werden können.

WeitereInformationen gibt es unter: go.upb.de/schuetzenwesen

Anzeige
AGB Impressum Datenschutz Kontakt
close
In die Zwischenablage Instagram Whatsapp E-Mail