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Foto: apfelsorten-owl.de
Der Geseker Klosterapfel wurde ab dem 19. Jahrhundert durch die Baumschule Dinslage vertrieben. Der ursprünglich wohl aus einem Arnsberger Klostergarten stammende Apfel ist ein sogenannter Wirtschafts- oder Kompottapfel, der nicht sofort verzehrt werden sollte. Ohne Lagerung schmeckt er eher säuerlich, um Weihnachten ist die Frucht dann aber geschmacklich ausgereift.
Geseke

Um diesen Apfelbaum muss man sich bewerben

Sonntag, 12. Dezember 2021 von NR Redaktion

Der Geseker Klosterapfel kommt zurück: Die Naturschutz-Stiftung Geseke will die alte heimische Apfelsorte wiederbeleben. Dazu stellt Vorstandsmitglied Joschi Kleine Edelreiser vom eigenen Kosterapfel zur Verfügung, den noch sein Großvater in der Junferngasse gepflanzt hatte.

Eine Obstbaumschule vom Möhnesee hat inzwischen 50 Apfelbäumchen angezogen, die in den nächsten Tagen in Geseke ankommen und dann unters Volk gebracht werden sollen:

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Einen Teil der Bäume möchte die Stiftung als Pflanzpaket an interessierte Gartenbesitzer abgeben. Der Garten sollte allerdings groß genug sein, denn der Klosterapfel braucht Platz.

Manfred Raker, Biologe bei der Naturschutz-Stiftung Geseke, vor einem durch einen Schutzdraht besonders geschützten Obstbaum in einer beweideten Fläche. Foto: Stadt Geseke

Im Pflanzpaket enthalten ist die Lieferung des Baumes und die Pflanzung durch ein Fachunternehmen. Zusätzlich wird der Gärtner im zweiten Standjahr noch einmal dem Baumzustand und die Anbindung kontrollieren und, falls nötig, einen Kronenschnitt durchführen. Die Stiftung bietet diese Leistung zum Selbstkostenpreis von 170 Euro als Geschenkpaket an.

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Interessierte können sich, unter Angabe der Kontaktdaten und des möglichen Pflanzortes, nur schriftlich per Post oder Email bis zum 15. Dezember um das Komplettpaket bewerben. Kontakt: Naturschutz-Stiftung Geseke e.V., An der Abtei 1, 59590 Geseke; naturschutz-stiftung@geseke.de

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