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Telekommitarbeiter
Foto: Deutsche Telekom
Echte Telekom-Mitarbeiter bei der Arbeit. Die Betrüger in Paderborn waren jedoch professionell ausgestattet und hatten Mundschutzmasken mit Telekom-Logo bei sich.
Umland (Raum Paderborn)

Trickdiebe geben sich als Telekom-Mitarbeiter aus

Freitag, 19. Juni 2020 von NR Redaktion

Trickdiebe haben sich in Paderborn an Haustüren als Telekom-Mitarbeiter ausgegeben, um in die Wohnungen ihrer Opfer zu kommen. In einem Fall waren sie erfolgreich und erbeuten  Schmuck.

Gegen 12.30 Uhr klingelte ein fremder Mann an der Haustür einer 95-jährigen Frau am Dörenhagener Weg in Paderborn. Die Seniorin öffnete und der Mann sagte, er sei von der Telekom. Er zeigte ihr einen entsprechenden Ausweis und gab an, den Telekom-Anschluss im Keller überprüfen zu müssen.

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Die Seniorin sollte derweil im Wohnzimmer das TV-Gerät ein und ausschalten. Während die 95-Jährige im Wohnzimmer den Fernseher bediente, sah sie einen weiteren fremden Mann im Flur. Der Fremde ging mehrfach hin und her. Beide Männer waren nach kurzer Zeit verschwunden.

Jetzt bemerkte die Seniorin, dass die Tür ihres Schlafzimmers aufstand und ein Teil ihres Schmucks entwendet worden war.

Ein Tatverdächtiger war etwa 1,80 Meter groß, hatte einen blonden Vollbart und trug einen schwarz-weiß gemusterter Pullover. Der Mann sprach hochdeutsch. Die zweite Person hatte blonde Haare und trug einen blauen Anzug.

Nachmittags wurde ein ähnlicher Sachverhalt von der Almeaue in Paderborn-Elsen gemeldet. Auch hier hatten sich zwei Männer als Mitarbeiter der Telekom ausgewiesen und Messungen an den Anschlüssen im Keller durchführen wollen.

Die Hausbewohnerin hatte die Männer abgewiesen und nicht ins Haus gelassen. Beide Verdächtige trugen in diesem Fall graue Mundschutzmasken mit magentafarbenen Telekom-Logo.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.

Polizei warnt: So erkennen Sie Trickdiebe

Trickdiebe und -betrüger nutzen die Arglosigkeit vor allem älterer Menschen gerne aus und bestehlen oder betrügen sie in ihren eigenen Wohnungen. Erstes Ziel der Täter ist: Sie wollen eingelassen werden, damit sie mit dem Opfer allein sind. Dann brauchen sie keine Zeugen und keine Hilfe für das Opfer zu befürchten.

Mit Ablenkungsmanövern gelingt es ihnen sogar in Anwesenheit des Opfers, dessen Wohnung zu durchstöbern.

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