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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Salzkotten

Trickdieb gibt sich als Mitarbeiter der Wasserwerke Salzkotten aus

Donnerstag, 16. Dezember 2021 von NR Redaktion

Ein unbekannte Trickdieb hat sich am Mittwoch im Habringhauser Weg in Salzkotten als Mitarbeiter des Salzkottener Wasserwerkes ausgegeben und so Zugang zur Wohnung einer Seniorin erhalten. Während der Mann die ältere Damen ablenkten, stahl der Kriminelle Schmuck aus ihren Schränken.

Der Täter klingelte gegen 14.30 Uhr an der Haustür einer Seniorin. Er gab sich als Mitarbeiter der Wasserwerke Salzkotten aus und schilderte, dass es in der Innenstadt zu einem Wasserrohrbruch gekommen sei. Jetzt müsse er überprüfen, ob die Leitungen im Haus der Seniorin in Ordnung seien.

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Der Mann betrat das Haus und drehte alle Wasserhähne in den Etagen auf. Im Keller forderte der Täter die Geschädigte auf, in der Waschküche zu warten, um zu beobachten, ob das Wasser laufe. Der Täter war dann geraume Zeit allein oben im Haus.

Nachdem der Wasserwerker gegangen war, bemerkte das Opfer offen stehende Schränke. Daraus war der Schmuck der Seniorin entwendet worden. Der südländisch aussehende Tatverdächtige soll 170 bis 175 cm groß sein. Er trug eine dunkelblaue Steppjacke, eine Baseball-Kappe und eine OP-Maske.

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Die Polizei sucht Zeugen, die den Tatverdächtigen vor oder nach der Tat im Bereich des Wohngebiets um den Habringhauser Weg gesehen haben. Möglicherweise wurden in dem Zusammenhang weitere verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251-3060 entgegen.

Trickdiebe und -betrüger nutzen die Arglosigkeit vor allem älterer Menschen gerne aus und bestehlen oder betrügen sie in ihren eigenen Wohnungen. Erstes Ziel der Täter ist: Sie wollen eingelassen werden, damit sie mit dem Opfer allein sind. Dann brauchen sie keine Zeugen und keine Hilfe für das Opfer zu befürchten. Mit Ablenkungsmanövern gelingt es ihnen sogar in Anwesenheit des Opfers, dessen Wohnung zu durchstöbern.

Wer unsicher ist, sollte immer versuchen weitere Personen dazu zu holen beispielsweise Nachbarn, Freunde oder Bekannte. Bei Verdacht oder Bedenken kann auch immer die Polizei gerufen werden. Diese ist unter der bundeseinheitlichen Notrufnummer 110 erreichbar.

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