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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
Verzweifelte Suche nach Netz? Daran sind nicht immer nur die Anbieter Schuld. Oft dauern auch die Genehmigungsverfahren sehr lange.
NR-Land

Telekom will Handyempfang in der Region verbessern, steht aber vor Herausforderungen

Dienstag, 14. April 2020 von Franz Purucker

Die Telekom hat im Gemeindegebiet von Lichtenau drei Standorte mit LTE erweitert. Davon dürften auch Bewohner der umliegenden Städte wie Bad Wünnenberg und Büren-Wewelsburg profitieren. Im Stadtgebiet von Büren und Salzkotten würde die Telekom gerne bauen, aber das Genehmigungsverfahren läuft noch.

Die Telekom betreibt im Kreis Paderborn insgesamt 109 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 99 Prozent. Und der Ausbau geht weiter. Bis 2022 sollen weitere 27 Standorte hinzukommen.

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Zusätzlich sind an 34 Standorten Erweiterungen mit LTE geplant. Beim Ausbau des Mobilfunknetzes ist die Telekom auf die Zusammenarbeit der Kommunen angewiesen, um notwendige Flächen für die Standorte anmieten zu können. 

Lange Genehmigungsverfahren in Salzkotten und Büren

Bei einigen Standorten hängt es am Genehmigungsverfahren: So würde die Telekom gerne an der A44 bei Büren einen neuen Mast aufbauen. Seit 8. August 2017 läuft dort das nötige Genehmigungsverfahren. Seit 14. Juli 2015 läuft im Norden von Salzkotten ein entsprechender Verwaltungsvorgang für den Bau eines Mobilfunkmastes.

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An einigen anderen Standorten läuft der Bau bereits. Zum Beispiel in Bad Wünnenberg nördlich vom Kreuz Wünnenberg-Haaren, wo seit 2011 an den Planungen gearbeitet wird. Auch im Osten von Salzkotten, wo seit Mai 2014 der Bau eines Funkturmes in der Planung ist, beginnt nun endlich die Realisierung.

An anderen Standorten hapert es wegen der nötigen Flächen, etwa im Norden von Brilon. Deshalb ruft die Telekom dazu auf: „Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort anbieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm wenden. Sie mietet geeignete Flächen an.“

Die Deutsche Funkturm bietet die Türme auch den beiden anderen Mobilfunknetzbetreibern Telefonica-o2 und Vodafone an. Der LTE-Ausbau ist auch deshalb wichtig, weil alle Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden.

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