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Ein Junge und ein Mädchen im Herbstoutfit auf einer Brücke
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Nur maximal ein Freund oder eine Freundin sollen Kinder treffen dürfen.
NR-Land

Teilschließung von Schulen vom Tisch, allerdings sollen Kinder nur noch einen festen Freund treffen

Montag, 16. November 2020 von Franz Purucker

Der Lockdown geht weiter. Seit zwei Wochen sind Gastronomie und Freizeitbetriebe geschlossen. Nun haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder zur Halbzeit getroffen. Fest steht: Lockerungen wird es keine geben, stattdessen weitere Verschärfungen.

Denn: Die Zahlen steigen zwar weniger stark, aber sie gehen weiter nach oben. Die Kanzlerin hatte zunächst erwogen, dass die Klassen halbiert und der andere Teil jeweils im Home-Schooling unterrichtet wird. Dieser Plan ist nun vom Tisch. Nun heißt es nur noch, dass die „Länder bis zur nächsten Konferenz in einer Woche einen Vorschlag vorlegen“ sollen, „wie Ansteckungsrisiken im Schulbereich weiter reduziert werden können“.

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Private Feiern sollen bis zum Weihnachtsfest komplett tabu sein, ebenso wie nicht notwendige private Reisen, Tagestouren und Freizeitaktivitäten. Auch das Treffen mit anderen wird stark eingeschränkt: Es soll ein Haushalt benannt werden, mit denen man sich trifft. Auch für Kinder gilt: Ein fester Freund oder eine feste Freundin für die Freizeit.

Auf nicht notwendige Fahrten mit Bus und Bahn soll verzichtet werden. Die Zahlt der Kontaktpersonen in der Öffentlichkeit wird von maximal zehn auf nun zwei Personen eines weiteren Hausstandes begrenzt.

Außerdem sollen sich alle Bürger mit bei jeder Art von Erkältungssymptomen, das heißt selbst bei leichtem Schnupfen oder Hustenfür mindestens fünf bis sieben Tage in Quarantäne begeben. 

Diskutiert wird zudem die Verteilung von FFP2-Masken für gefährdete Personen wie Alte und Kranke. Geplant ist eine Maske pro Winterwoche, die der Bund bezahlen soll.

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