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Foto: Polizei Paderborn (Archiv)
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Mehrere Jugendliche mussten ihre Mobiltelefone abgeben.
Kreis Paderborn

Streit unter Jugendlichen: Polizei greift ein und findet Schreckschusswaffe

Mittwoch, 17. März 2021 von NR Redaktion

Wegen eines Streits zwischen etwa zehn jungen Erwachsenen rückte die Polizei am Dienstagabend, 16. März, gegen 18.15 Uhr nach Paderborn-Sennelager aus. Eine Zeugin hatte die Beamten gerufen. Einer der jungen Männer soll dabei auch eine Schusswaffe gezeigt haben.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Noch als die Beamten auf der Anfahrt waren, beobachtete die Melderin, dass sich die Gruppe zu Fuß über die Bielefelder Straße in Richtung Paderborn entfernte.

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Als der erste Streifenwagen eintraf und die jungen Männer diesen bemerkten, flüchteten sie in unterschiedliche Richtungen. Dabei wurde der Zaun zu einem Privatgrundstück beschädigt.

Durch intensive Fahndungsmaßnahmen und aufmerksame Passanten, die der Polizei mit Hinweisen und tatkräftiger Unterstützung zu Hilfe kamen, konnten schließlich sieben männliche Jugendliche aufgegriffen werden. Alle sind im Alter zwischen 13 und 16 Jahren und haben mehrfach versucht zu flüchten.

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Alle wurden zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Hier wurden auf richterliche Anordnung die Mobiltelefone der Tatverdächtigen ebenso wie eine aufgefundene Schreckschusswaffe sichergestellt.

Es wurden Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Sachbeschädigung sowie Ordnungswidrigkeiten, weil die Coronaschutzverordnung nicht eingehalten wurde, gefertigt. Im Anschluss wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Eine etwa 65-jährige Frau hatte sich vor Ort an die Beamten gewandt und Angaben zu einer Bedrohung ihrer Tochter durch die Jugendlichen gemacht. Bevor ihre Personalien festgestellt werden konnte, war die Frau bereits weitergegangen.

Die Polizei sucht außerdem Zeugen: Insbesondere ein Passant, der einen der tatverdächtigen Jugendlichen festgehalten und den Beamten übergeben hat, wird gebeten, sich telefonisch bei der Polizei zu melden: Tel. 05251- 306-0

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