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Foto: Franz Purucker
Strassing-Oberbauleiter Torsten Franke (v.l.), Gerald Hoffmann vom Ingenieurbüro Hoffmann und Starkemeier, Peter Stachowiak (SPD), Klaus Stratmann (SPD), Bürgermeister Christoph Rüther, Claudia Sondermann (CDU), Udo Frölling (FDP), Bauamtsleiter Sebastian Döring und Maria Junge (CDU).
Bad Wünnenberg

Startschuss für 120 Baugrundstücke im Baugebiet „Auf der Iserkuhle“

Samstag, 10. Oktober 2020 von Franz Purucker

Die Bagger stehen bereit, die Pflöcke sind eingeschlagen. In der kommenden Woche beginnt das Bauunternehmen Strassing mit der Erschließung im Bad Wünnenberger Wohngebiet „Auf der Iserkuhle“, bei der mehrere Versorger unter einen Hut gebracht werden mussten, so Sebastian Döring, Bauamtsleiter von Bad Wünnenberg: Strom, Wasser, Glasfaser und Fernwärme werden nicht abschnittsweise, sondern direkt für das Gesamtgebiet verlegt.

Angeschlossen wird dabei auch das neu errichtete Feuerwehr-Gerätehaus, welches direkt an das Wohngebiet anschließt. Bis November des kommendes Jahres soll die Erschließung geschafft sein, sodass die ersten Familien mit dem Bauen beginnen können.

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Insgesamt besteht das neue Wohngebiet aus 120 Bauplätzen – davon sind 71 durch die Stadt vergeben worden, die mit 125 Anfragen regelrecht überrannt worden ist. Die Warteliste ist entsprechend lang. 25 Flächen wurden aus privater Hand vergeben. Im Randbereich entstehen Häuser mit Mietwohnungen.

Die Grundstücke sind schon jetzt vergeben und entsprechende Bescheinigungen ausgestellt worden, damit die Familien von dem im März auslaufenden Baukindergeld profitieren können. Der Preis von 94,83 Euro pro Quadratmeter beinhaltet bereits künftige Erschließungskosten wie den Straßenbau.

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Der Bebauungsplan sieht auch zwei städtische Flächen vor, für die es noch keine konkreten Planungen gibt. Denkbar sind ein Kindergarten und eine kleine Einkaufsmöglichkeit.

Beim Bau selbst sind die Bauherren relativ frei, erläutert der Bauamtsleiter: „Es sind moderne, aber auch klassische Bauten möglich. Dachneigung, Farbe oder so was haben wir nicht vorgegeben.“

Lediglich die Bauhöhe wurde auf maximal zwei Geschosse beschränkt und eine zu große Versiegelung von Flächen verboten – also das Anlegen von Stein- und Schottergärten.

Für Bürgermeister Christoph Rüther (CDU) war es einer der letzten Termine. Ab November wird dieser Landrat im Kreis. Er kündigte jedoch an, dass die Stadt die Augen nach weiterem Bauland offen halten werde, auch unter seinem Nachfolger.

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