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Foto: Stadt Büren
Der Sitz des Stadtmarketings unweit des Rathauses in der Bürener Innenstadt.
Büren

So wird das Bürener Stadtmarketing in Zukunft ausgerichtet

Sonntag, 12. Dezember 2021 von Johannes Büttner

Das Bürener Stadtmarketing soll neu ausgerichtet werden. Aufgaben wie Pressearbeit, Citymanagement, Wirtschaftsmarketing und Städtepartnerschaft sollen von der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung abgetrennt und wieder der Stadtverwaltung zugeführt werden (die NR berichtete). Hoheitlich soll sich das Stadtmarketing, das 2017 an den Start ging, um Stadtwerbung, Tourismus, Kultur und um Veranstaltungen kümmern.

So lautet die Empfehlung, die Citymanagerin Elke Frauns vom Planungsbüro Frauns (Münster) den Mitgliedern des Betriebsausschusses der Stadt Büren auf den Weg gab. Das letzte Wort darüber hat der Rat.

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Die Empfehlung war das Ergebnis einer umfassenden Analyse, die das Institut in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit einem eigens gebildeten Arbeitskreis durchgeführt hatte.

Unter der Federführung von Elke Frauns und Wirtschaftsprüfer Dr. Torsten Prasuhn (Intecon) wurden zunächst über zwanzig Einzelgespräche mit unterschiedlichen Akteuren rund um das Stadtmarketing geführt. Auf Basis dieses Stimmungsbildes tagte der Arbeitskreis in der Zeit von Mai bis November 2021 vier Mal.

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In den Gesprächen sei deutlich geworden, dass die Stimmung im Stadtmarketing nicht gut sei und eine Gesamtstrategie fehle. Aber: Grundsätzlich sei man sich einig darüber, dass Büren das Stadtmarketing brauche, betonte Frauns.

Um eine positive Veränderung zu erreichen, bauche man eine klare Strategie, eindeutige Geschäftsfelder, definierte Zielgruppen und passgenaue Handlungsansätze, so die Expertin. „Es werden grundlegende Veränderungen notwendig sein, denn die Selbstheilungskräfte und Reparaturmöglichkeiten sind begrenzt“, sagte Frauns.

Elke Frauns hat sich das Bürener Stadtmarketing genau angeschaut und eine Reihe von Veränderungsvorschlägen eingebracht. Foto: Johannes Büttner

Als klare Aufgabenfelder eines neu ausgerichteten Stadtmarketings sieht der Arbeitskreis die Stadtwerbung, im Geschäftsfeld Tourismus die kompetente Vermarktung und im Bereich Kultur eine begleitende, koordinierende und unterstützende Funktion. Bei Veranstaltungen solle das Stadtmarketing als Dienstleister und Veranstalter agieren, so der Arbeitskreis.

Auch empfiehlt der Arbeitskreis die Beibehaltung der Rechtsform als eigenbetriebsähnliche Einrichtung und der bisherigen Personalausstattung von 3,82 Stellen. Allerdings sei bei der Verschiebung von Geschäftsfeldern in die Verwaltung hier zusätzliches Personal in der Pressestelle und Wirtschaftsförderung nötig.

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