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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
NR-Land

So sieht der beschlossene Corona-Lockdown aus: Viele Einrichtungen schließen

Mittwoch, 28. Oktober 2020 von Franz Purucker

Bund und Länder sitzen seit 13 Uhr zusammen, um über Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu beraten. Seit 17.30 Uhr ist die Videoschalte beendet. NRplus berichtet live von der Pressekonferenz.

Durchgeschickert ist bereits, dass Schulen und Kitas geöffnet bleiben, jedoch Restaurants und Kneipen ab 2. November schließen müssen. Auch Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Bäder, Konzerthäuser und Theater sind davon betroffen. Die Bürger sollen auf alle Reisen verzichten, die nicht zwingend notwendig ist. Den Live-Ticker finden Sie unter der Anzeige (nach unten scrollen). Zum Aktualisieren die Seite neu öffnen (F5 am Computer, von oben nach unten streichen am Handy).

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18:24 Uhr: Die Pressekonferenz endet und damit auch der Ticker von NRplus.

18:20 Uhr: Bereits bestehende Verfahren sollen genutzt werden, um die Hilfen für Unternehmen auszuzahlen. 75 Prozent der Ausfälle vom November des Vorjahres sollen an die betroffenen Firmen (also Unternehmen, die geschlossen sind) ausgezahlt werden. Der Bund nimmt dafür 10 Milliarden Euro in die Hand. Profitieren können davon auch Solo-Selbstständige.

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18:11 Uhr: Heimarbeit, die Vermeidung von touristischen Reisen und die Schließung von Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen soll auch die öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus und Bahn entlasten.

18:09 Uhr: Die Corona-Schnelltests stehen zur Verfügung, so Merkel. Für Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen und Krankenhäusern gebe es eine bestimmte Zahl an Schnell-Tests. Die Abnahme des Tests dauert 10 bis 15 Minuten.

18.00 Uhr: Zu Gottesdiensten gibt es keine Einschränkungen, erklärte Angela Merkel auf Nachfrage eines Journalisten, der darauf verwies, dass Gottesdienste durchaus ein Treiber der Pandemie seien. Markus Söder verwies auf den Schutz des Glaubens in der Verfassung, die unter einem besonderen Schutz stehe.

17:54 Uhr: Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, erklärte, dass die Politik alle Optionen abgewogen habe.  Söder lobte seine Länder-Kollegen, die noch über keine hohe Inzidenzzahlen verfügen, dass sie die Entscheidung mittragen.

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17:52 Uhr: „Unsere Hoffnung ist, wenn wir das gut umsetzen, dass wir dann eine Chance haben, diese dramatische Entwicklung zu stoppen“, so Müller. Es gäbe sehr gute Argumente für diese Maßnahmen.

17:50 Uhr: Schulen und Kitas müssen offen bleiben, sagte Müller. Dazu sollten aber auch digitale Angebote genutzt werden. Die Schließung von Schulen und Kitas habe beim letzten Lockdown zu erhöhten Gewaltübergriffen aus Frauen und Kinder geführt. 

17:48 Uhr: Die Auslastung der Intensivbetten in Berlin liegt bei über zehn Prozent und ist damit vergleichbar mit dem Wert zum ersten Lockdown im März, so Michael Müller, der für Solidarität mit Alten und Kranken wirbt, die nun besonders gefährdet sind.

17:46 Uhr: Berlins regierender Bürgermeister, Michael Müller, spricht als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz von einem „harten und bitteren Tag“. Es gehe jedoch um Menschenleben, die gerettet werden müssten.

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17:45 Uhr: Merkel spricht von einem außerordentlich schwierigen Tag für die politischen Entscheidungsträger. Nach langen Diskussionen habe es eine Übereinstimmung unter allen Bundesländer gegeben.

17:44 Uhr: Unternehmen die schließen müssen, erhalten eine 75-prozentige Ausgleichszahlung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mobile Heimarbeit soll überall dort umgesetzt werden, wo es möglich ist.

17:43 Uhr: Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Sämtliche Freizeiteinrichtungen müssen ab Montag schließen.

17:42 Uhr: Es dürfen sich maximal 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen treffen. Feiern auf öffentlichen Plätzen sind „inakzeptabel“, so Merkel. Auf private Reisen soll verzichtet werden. Übernachtungsangebote werden nur für absolut notwendige Zwecke vorgehalten.

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17:39 Uhr: „Wir müssen die Kontakte wieder reduzieren“. Am 2. November beginnt eine „befristete Kraftanstrengung“, so Angela Merkel. In zwei Wochen wollen Bund und Länder die Maßnahmen eventuell anpassen.

17:36 Uhr: „Wir erleben einen exponentiellen Anstieg der Pandemie“ erklärt Merkel. Die Lage sei besonders ernst. Insbesondere in den Krankenhäusern steigt die Zahl der Patienten rasant. Wenn es bei diesem Tempo der Infektionen bleibe, käme das Gesundheitssystem an seine Grenzen.

17:35 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt.

17:32 Uhr: Noch sind die Plätze leer. In wenigen Minuten wird Angela Merkel vor die Kameras treten und in einer Pressekonferenz erklären, wie der Lockdown aussehen wird.

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