arrow_back
Foto: Franz Purucker
Thema der Woche

So alltagstauglich sind Elektroautos

Samstag, 23. Februar 2019 von Franz Purucker

Die Zahl der Ladepunkte im NR-Land wächst weiter stark. Dabei investieren nicht nur die Energienetzbetreiber Westfalen Weser Energie und Innogy, sondern auch mehrere Unternehmen, die zum Teil aus ganz anderen Branchen kommen.

Vorreiter ist beispielsweise die Bäckerei Lange mit Sitz in Salzkotten. Bereits seit knapp einem Jahr können die Gäste in Paderborn und Delbrück während sie einen Kaffee trinken oder Brot kaufen, ihr Auto laden. „Wir wollen uns damit vom Wettbewerb abheben“, erklärt Harald Laufs, Geschäftsführer der Bäckereikette. 

Anzeige
Ladestationen für Elektroautos in Büren, Salzkotten, Geseke, Bad Wünnenberg und Delbrück.

Büren

• Autohaus Köchling, Lindenstr. 11

Anzeige

• Parkplatz, Detmarstraße 15 (Betr.: Westfalen Weser Energie)

• Marktkauf Hesse, Werkstraße 26 

• Paderborn-Lippstadt-Airport, Flughafenstraße 33

• Autohaus Henke, Fürstenberger 

Anzeige

Str. 40

Delbrück

• Voltabox AG, Artegastraße 1

• Bäckerei Lange, Südstraße 21

Anzeige

• Rathaus Delbrück, Marktstraße 2 (Betr.: Westfalen Weser Netz)

• Hallenbad Delbrück, Nordring 1 (Betr.: Westfalen Weser Netz)

• Tischlerei Rasche, Auf dem 

Haupte 28 (Betreiber: Ingo 

Anzeige

Rasche)

• Biogasanlage Delbrück, 

Wester wieher Str. 36 

(Betreiber: Schütken)

Anzeige

Geseke

• Autohaus Auge, Bürener Str. 15 (Betreiber: Stadtwerke Geseke

• Bäckerei Lange, Erwitter Str. 10a (Betreiber: Stadtwerke Geseke)

• Volksbank Störmede, Kirch-

Anzeige

straße 2 (Betreiber Innogy)

Salzkotten:

• Auto Bachem, Geseker Straße 45

• Autohaus Niggemeier, Geseker Str. 41

Anzeige

• Rathausplatz Salzkotten (Betrei- ber: Westfalen Weser Energie)

Bad Wünnenberg

• Autohaus & Tankstelle Bonefeld,

Mittelstraße 47

Anzeige

• Fair Hotel Tannenhof, Tannen- weg 14 (reiner Tesla-Ladepunkt!)

In der Umgebung

• Borchen, Stadtweg (Betreiber: Westfalen Weser Netz)

• Autohof Paderborn-Mönkeloh, Borchener Straße 320

Anzeige

• Autohaus Simon, Paderborn, Fohling 2

Wenn kein Betreiber angegeben ist, betreibt die Firma den Ladepunkt selbst. 

Der Hintergedanke: Nutzer eines Elektroautos steuern vorrangig Geschäfte mit Ladesäule an. Seit einigen Tagen können nun auch die Kunden der Bäckerei in Geseke (Erwitter Straße) ihr Elektroauto „tanken“. Die Säule hier entstand in Kooperation mit den Stadtwerken Geseke, die insgesamt fünf Ladesäulen in Geseke planen. Damit hat die Kleinstadt bald mehr Ladepunkte als die wesentlich größere Stadt Delbrück.

Teure Investition: Ladesäulen kosten 5.000 Euro

Anzeige

Während die Hälfte der Investitionen über Fördermittel finanziert wurden (s Text links), teilen sich die Stadtwerke als Betreiber der Ladesäule die Investition mit den Unternehmen. Partner in Geseke werden unter anderem die Sparkasse, das Feldschlösschen, das Autohaus Auge und eine Initiative aus Elektrikern und Einzelhändlern. Der Strom kostet dort 33 Cent je Kilowattstunde (kWh), was etwas mehr ist als aus der heimischen Steckdose (Stadtwerke Geseke: ab 25 Cent je kWh) ist. „Die Anlagen müssen einmal pro Jahr gewartet werden – was rund 500 Euro kostet“, erklärt Hans-Jürgen Kayser, Geschäftsführer der Stadtwerke: „Gewinne werden damit so schnell nicht generiert.“

Harald Laufs, Geschäftsführer der Bäckerei Lange, und die Verkaufsleiterin Silvia Becker begrüßen E-Auto-Fahrer Hans-Jürgen Kayser, der sein Fahrzeug an der neuen Ladesäule in der Bäckerei in Geseke auflädt.

Für die Nutzer haben die Säulen einen Vorteil: Anders als an der heimischen Schuko-Steckdose bieten Ladesäulen bis zu 22 Kilowatt Leistungen, was je nach Fahrzeug-Typ eine 80 Prozent-Ladung in 30 Minuten ermöglicht.

Die Ladepunkte von Westfalen Weser Netz verlangen 0,35 Euro je kWh, bei Innogy sind es sogar 0,39 Euro je kWh und stellenweise zusätzliche 1,3 Cent pro Minute. Günstigster Ladeanbieter im NR-Land ist der Flughafen Paderborn-Lippstadt mit 24 Cent je Kilowattstunde, jedoch zuzüglich der Parkgebühr.

Abgerechnet wird meistens über die Handy-App „Plugsurfing“, in der eine Kreditkarte oder Bankverbindung zur Bezahlung hinterlegt wird. Zusätzlich gibt es oft die Möglichkeit vor Ort per Kreditkarte zu zahlen oder zumindest bei den Ladesäulen von Innogy über den Vertrag eines beliebigen Ladeanbieters abrechnen zu lassen. Dazu wird die App „eCharge“ benötigt. 

Anzeige
Autohaus Auge
Am Autohaus Auge in Geseke verlegen Bauarbeiter gerade Kabel für eine neue Ladesäule

Kostenlose Ladesäulen gibt es kaum noch: In der Region verschenken der Marktkauf Hesse in Büren und die Biogasanlage in Delbrück ihren Strom. Kostenlos ist der Strom außerdem für viele Tesla-Nutzer an Tesla-Ladepunkten.

Vorherige Seite
AGB Impressum Datenschutz Kontakt
close
In die Zwischenablage Instagram Whatsapp E-Mail