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Eine junge Frau mit Maske
NR-Land

Sieben-Tages-Inzidenz steigt auf 62,7: Wann ist nun ein Corona-Test nötig?

Dienstag, 17. August 2021 von NR Redaktion

Die Corona-Pandemie sorgt im Kreis Paderborn weiter für Einschränkungen. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung von NRW sind viele Dienstleistungen nur noch mit Test möglich, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen an fünf Tagen hintereinander bei dem Wert von 35 oder darüber liegt. Dies ist im Kreis Paderborn nun am sechsten Tag der Fall.

Betroffen ist sind Innengastronomie, Hotels und Veranstaltungen in Innenräumen. Von dieser Testpflicht ausgenommen sind Vollständig Geimpfte und Genesene.

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Der Kreis Paderborn meldet 27 Neuinfektionen. 41 weitere Corona-Erkrankte haben eine akute Infektion überstanden und gelten als genesen. Unterm Strich sind aktuell 356 Menschen im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert (aktive Fälle). Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten steigt auf 25, von denen sieben intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 1.201 Personen befinden sich in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 62,7.

Was gilt nun?

Mit Blick auf steigende Infektionszahlen sieht die Coronaschutzverordnung ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests vor, der nicht älter als 48 Stunden ist. Diese Regel gilt für folgende Bereiche:

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Außerdem gilt die Regel gemäß dem Beschluss der Bund-Länder-Beratungen auch für Bereiche mit besonders hohem Risiko für Mehrfachansteckungen, also in Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie bei Tanzveranstaltungen einschließlich privaten Feiern mit Tanz. Hier muss allerdings ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, ein Antigen-Schnelltest ist nicht ausreichend. Gleiches gilt bei sexuellen Dienstleistungen.

Für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und Unterkünfte für Geflüchtete sowie stationären Einrichtungen der Sozialhilfe gilt die 3G-Regel generell, also nicht erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35.

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Sie brauchen dort, wo die 3G-Regel gilt, lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Nicht immunisierte Beschäftigte, die nach dem 1. Juli mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub oder vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen dem Arbeitgeber dem Arbeitgeber bei Rückkehr einen Negativtestnachweis vorlegen oder bei vor oder bei Beginn der Arbeitsaufnahme am ersten Arbeitstag einen dokumentierten beaufsichtigten Test im Rahmen der Beschäftigtentestung nach der Corona-Test- und Quarantäneverordnung durchführen.

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Maskenpflicht und AHA+L-Regeln

Es besteht weiterhin unabhängig von Inzidenz-Werten und für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Personennahverkehr, im Handel, in Innenräumen mit Publikumsverkehr, in Warteschlangen und an Verkaufsständen sowie bei Großveranstaltungen im Freien (außer am Sitzplatz).

Die AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Maske im Alltag tragen) gelten ansonsten generell weiterhin als Empfehlung, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln sind in Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr verpflichtend umzusetzen.

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