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Mehrere Spritzen zum Impfen
Foto: Franz Purucker
NR-Land

Sechs Tipps, um schneller einen Impftermin zu bekommen

Dienstag, 18. Mai 2021 von Franz Purucker

Spätestens seit über Sonderrechte für Geimpfte diskutiert wird, gibt es einen regelrechten Ansturm auf Termine zum Impfen. Die meisten Ärzte werden mit Anfragen überrannt. Wir haben praktische Tipps zusammengestellt, wie man schnell einen Impftermin erhält.

Unter der Anzeige lesen Sie sechs praktische Tipps.

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1. E-Mail statt Anruf

Die Telefonnummern der Ärzte sind überlastet und blockieren zudem die Leitung für andere Fälle. Deshalb: Lieber eine E-Mail schreiben statt anzurufen. Zwar bleiben diese Mail aufgrund der Masse aktuell oft unbeantwortet, auf die Liste kommen die Patienten in der Regel trotzdem und haben irgendwann die Möglichkeit, an die Reihe zu kommen.

2. Ärzte in der Nähe

Wenn Patienten kurzfristig abspringen, muss zügig Ersatz gefunden werden. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer zum Beispiel muss nach Aufziehen der Spritze innerhalb von zwei Stunden verimpft werden. Es ist also Eile geboten. 

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Wer bei einem niedergelassenen Arzt um die Ecke wohnt und sowieso im Homeoffice arbeitet, hat gute Chancen, einen äußerst kurzfristigen Impftermin zu bekommen, wenn er sich auf die Warteliste setzen lässt.

Aber: Wer auf der Warteliste steht und woanders einen Impftermin bekommt, sollte so fair sein, seinen Platz auf der Warteliste wieder für andere Impfinteressierte freizugeben.

3. Fachärzte fragen

Nicht nur Hausärzte erhalten Impfdosen, sondern auch Fachmediziner wie Frauenärzte oder Orthopäden. Und: Obwohl Kinder noch gar nicht geimpft werden dürfen, können auch Kinderarztpraxen Impfdosen bestellen und an die Eltern verimpfen. 

Am besten fragt man in Verbindung mit einem regulären Termin einfach nach.

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4. Impfpriorisierung nutzen

Unter die Priorität 3 fallen zahlreiche Berufsgruppen. Aktuell an der Reihe sind Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels, Lehrer und Beschäftigte der Justiz. Die Gruppe wird gegen Ende des Monats erweitert. Dann können auch Beschäftigte der „kritischen Infrastruktur“ sich impfen lassen. Dazu zählen unter anderem Mitglieder von Verfassungsorganen, aus der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen sowie Journalisten. Es kann sich also lohnen, noch etwas Geduld zu haben.

Zwei Priorisierungen werden  zudem oft übersehen: So können pflegebedürftige Über-70-Jährige – mit und ohne Pflegestufe – sowie Schwangere zwei nahe Angehörige angeben, die schon jetzt Anspruch auf eine Impfung haben.

Wer selbst in Kurzarbeit ist und entsprechend Zeit hat, kann über einen Nebenjob in einem Impf- oder Testzentrum nachdenken.  Die dortigen Mitarbeiter werden bereits in Priorität 2 schon jetzt geimpft.

5. Wahlhelfer

Wer auch in der Priorität 3 nicht zum Zuge kommt, sollte darüber nachdenken, sich zur Bundestagswahl im September als Wahlhelfer zu engagieren. 

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Diese erhalten in der Priorität 3 – also vermutlich ab Ende Mai oder Anfang Juni – ein Impfangebot. Spätestens zur Wahl ist geplant, dass die Immunisierung abgeschlossen ist – also beide Impfungen durchgeführt sind. Bewerbungen gehen direkt an die Kommunen.

6. Feuerwehr

Als Nächstes soll die Priorität 3 für Polizisten und Mitarbeiter im Katastrophenschutz freigegeben werden. Dazu zählen auch ehrenamtlich tätige Freiwillige Feuerwehrleute, aktive Mitglieder im Technischen Hilfswerk und beim Roten Kreuz.

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