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Foto: NR-Archiv
Ganz schön eng wird es zu den Stoßzeiten an den Bushaltestellen und in den Schulbussen. Gestaffelter Unterrichtsbeginn und der Einsatz von Zusatzbussen sollen Entlastung bringen. Das Foto wurde aufgenommen, als keine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bestand.
Büren

Schulen prüfen gestaffelten Schulbeginn

Donnerstag, 7. Januar 2021 von NR Redaktion

Die sechs Zusatzbusse für die Bürener Schulen, die zur Entzerrung der Schulbusverkehre im Jahr 2020 eingesetzt wurden, werden auch zum Schulbeginn im Jahr 2021 fahren. Damit nutzt die Stadtverwaltung weiterhin die landesweiten Fördermaßnahmen, um die Anzahl der Kontakte auf dem Weg von und zur Schule zu reduzieren. 

Nach einem Erlass des NRW-Schulministeriums kann, zunächst bis zum Ende des Schuljahres, der Unterricht zwischen 7 und 9 Uhr gestaffelt beginnen. „Für Büren als Schulstadt mit einem großen Einzugsgebiet stellen sich ganz besondere Herausforderungen in diesen Zeiten“, so Bürgermeister Burkhard Schwuchow.

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Zusammen mit den Leitungen der Gesamtschule, des Mauritius-Gymnasiums und des Liebfrauengymnasiums sowie mit dem ÖPNV-Unternehmen stimme man sich aktuell ab, um durch eine mögliche Staffelung der Schulanfangszeiten weitere Freiräume in den Bussen schaffen zu können. Ziel sei es, den Unterricht zu unterschiedlichen Zeiten beginnen zu lassen, um die Kontakte unter den Schülern so weit wie möglich einzudämmen, so Schwuchow. 

Im letzten Halbjahr 2020 wurden aufgrund der Infektionsgefahr sechs Zusatzbusse eingesetzt. Dafür sind bis zum Jahresende Kosten in Höhe von 82.283 Euro angefallen. Die komplette Finanzierung wurde bisher zu 100 Prozent durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. 

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