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Vorderansicht von Schloss Eringerfeld
Foto: Matthias Böhm / Wikipedia (CC BY-SA 3.0 de)
Das Schloss Eringerfeld wurde 1676 erbaut und diente dem westfälischen Adelsgeschlecht von Hörde als Wohnsitz. Eigentlich wollte eine Chinesin daraus ein Luxushotel machen. Nun steht das Haus aber wieder zum Verkauf.
Geseke

Schloss Eringerfeld wird im Internet verkauft

Samstag, 8. Februar 2020 von NR Redaktion

30.000 Quadratmeter Grundstück, 4.500 Quadratmeter Wohnfläche mit 60 Zimmern auf drei Etagen. „Hier erhalten Sie die Möglichkeit Besitzer eines Stücks deutschen Kulturguts zu werden.“ So wird das Schloss Eringerfeld aktuell im Internet auf immobilienscout24.de angepriesen. Der Käufer soll dafür 4,9 Millionen Euro hinblättern.

Eigentlich war das Schloss vor einigen Jahren an die Chinesin Xiaorong Wang verkauft worden, die nach Medienangaben bereits fünf Millionen Euro in den Erhalt des Anwesens investiert hat, um daraus ein Fünf-Sterne-Luxushotel mit Wellnessoase zu machen, das dieses Jahr öffnen sollte.

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Von dem ursprünglichen Drei-Sterne-Hotel mit Gastronomie ist nicht mehr viel übrig: „Der Verbleib sind Böden, Wände, Decken und Treppenhäuser. Alle historischen Bestandteile der Anlage sind vorhanden und herausgearbeitet“, heißt es in dem Expose. 

Die Entwicklungsmöglichkeiten für die Schlossanlage sind vielfältig und reichen laut Anzeige von repräsentativem Wohnen über ein Hotel oder  Schulungszentrum bis hin zum Verwaltungssitz einer Firma oder Stiftung.

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