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Foto: Kreis Soest
er „Patiententransportzug 10“ mit neun Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus dem Kreis Soest unterstützt beim Rücktransport von Patienten und Pflegebedürftigen nach der Bombenentschärfung in Dortmund.
Umland (Raum Lippstadt)

Rettungsdienste aus dem Kreis Soest unterstützen Evakuierung

Montag, 13. Januar 2020 von NR Redaktion

Der Rettungsdienst und mehrere Hilfsorganisationen aus dem Kreis Soest unterstützen die Stadt Dortmund beim Rücktransport von Patienten und Pflegebedürftigen. Pünktlich um sechs Uhr morgens hat sich am Montag, 13. Januar, der „Patiententransportzug 10“ auf den Weg gemacht. Anlass ist die Großevakuierung und Bombenentschärfung vergangenes Wochenende in der Ruhrgebietsstadt.

Der Einsatzauftrag umfasst qualifizierte Krankentransporte und Rückführungen zurück in die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in der Stadtmitte. Rettungsfahrzeuge mit Ärzten an Board sollen den Rettungsdienst der Stadt Dortmund bei akuten Notfällen unterstützen. Neun Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräften wurden entsendet. Der Einsatz dauert voraussichtlich acht Stunden. 16 weitere Kreise und kreisfreie Städte haben über alle Tage hinweg Patiententransportzüge entsendet. 

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Der Patiententransportzug aus dem Kreis Soest setzt sich aus Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), der Malteser und des Rettungsdienstes des Kreises Soest zusammen und ist direkt der Leitstelle in Dortmund unterstellt. Verbandsführer ist Hendrik Henneböhl vom DLRG, Organisatorischer Leiter Marc Hülle vom Rettungsdienst des Kreises Soest. Peter Roters, Sachbearbeiter Katastrophenschutz Kreis Soest, unterstützt auf dem Einsatzleitwagen den Einsatzablauf. Hans-Peter Trilling, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, begleitet den Transportzug als Notarzt. Bereits gestern hatte die Bezirksregierung einen Rollstuhltransporter der Malteser aus Werl per Verfügung nach Dortmund geordert.

Dieser hat zusammen mit anderen Spezialfahrzeugen dieser Art den sogenannten Betreuungs-Transportzug gestellt und die Dortmunder insbesondere beim Rücktransport von Rollstuhlfahrern in Pflegeeinrichtungen unterstützt. „Die professionelle Vorbereitung zusammen mit unseren Hilfsorganisationen hat wie immer hervorragend geklappt.

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Das ist Gefahrenabwehr, wie wir sie uns als Teil der vorzeigefähigen überörtlichen Hilfe in Nordrhein-Westfalen wünschen“, freut sich Dennis Pingel von der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz des Kreises Soest.

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