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Pixabay Symbolfoto eines Rettungswagens bei Nacht
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
NR-Land

Rettungsdienst und Feuerwehr zum Schneechaos im Großeinsatz: Lage beruhigt sich wieder

Montag, 1. Februar 2021 von NR Redaktion

Rettungsdienst und Feuerwehren sind am Montagmorgen im Dauereinsatz (NRplus berichtete): Seit den frühen Morgenstunden führte Blitz-Eis auf den Straßen bzw. auf allen Flächen zu gefährlicher Glätte, überwiegend in den höheren Lagen des Kreises Paderborn.

„Von Mitternacht bis 10:00 Uhr haben wir in der Leitstelle nahezu 100 Einsätze davon 70 Einsätze als Folge des Glatteises bearbeitet“, erklärt Marc Hammerstein, Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale des Kreises Paderborn. Um alle Notrufe entgegennehmen und schnelle Hilfe auf den Weg bringen zu können, wurden in der Leitstelle zusätzliche Disponenten-Plätze besetzt.

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Verstärkung gab es auch bei den Einsatzkräften auf der Straße. Aufgrund der zahlreichen Einsätze, besonders für den Rettungsdienst, wurden kurzfristig zusätzliche Rettungswagen durch weitere Einsatzkräfte in den Dienst gestellt.

Zwischenzeitlich fuhren bei der Feuerwehr der Stadt Paderborn drei zusätzliche und damit insgesamt elf Rettungswagen und für den Rettungsdienst des Kreises Paderborn 13 (1 zusätzlicher) Rettungswagen raus, um Verletzte und Kranke zu versorgen. Die Hilfsorganisationen unterstützen den Rettungsdienst durch zusätzliche Ressourcen, u.a. durch noch zwei weitere Rettungswagen. Insgesamt waren damit am Montagmorgen und -vormittag 26 Rettungswaren im Dauereinsatz.

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„Auch unsere Einsatzwagen sind vor den Gefahren des Blitz-Eises nicht gefeit. Aufgrund der extremen Straßenglätte benötigten die Einsatzfahrzeuge daher zum Teil eine längere Anfahrtszeit bis zum Eintreffen an den Einsatzstellen“, erklärt Hammerstein.

Trotz der Vorsicht der erfahrenen Retter verunfallten bei den Einsätzen zwei Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes sowie ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. „Glücklicherweise blieb es hier bei kleineren Blechschäden, verletzt wurde niemand und die Einsätze konnten fortgeführt werden“, ist Marc Hammerstein erleichtert.

Einige Feuerwehren waren nicht nur bei der Rettung im Einsatz: Sie unterstützten zusätzlich die Polizei im Rahmen der Amtshilfe. Einige Straßenabschnitte mussten zeitweise komplett gesperrt werden, um weitere Unfälle zu verhindern. 

Durch spiegelglatte Fahrbahn ereignete sich um 04:25 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit gemeldeter eingeklemmter Person, auf der A 44 in Fahrtrichtung Kassel auf Höhe des Parkplatzes Wewelsburg. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Büren waren im Einsatz, die Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.

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Aktuell ist die Verbindungsstraße zwischen Büren und Haaren (Haarener Wald) aufgrund des Glatteises sowie die B 64 (Buke -> Bad Driburg, Höhe Stellberg) noch wegen einer LKW-Bergung gesperrt. „Aktuell beruhigt sich die Lage wieder. Notrufe auf die 112 und Einsätze gehen deutlich zurück. Trotzdem bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Vorsicht und angepasstes Fahrverhalten“, betont der Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale

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