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Foto: Stadt Geseke
Auszeichnung für die Gewinner des Heimatpreises (v.l.): Stefan Dickhut (W.i.L. – Wir in Langeneicke), Anton Vogt (Seniorenbeirat), Maria Benkel (Malteser Geseke), Werner Dreier (Kulturring Störmede), Wolfgang Strach (Malteser Geseke), Veronika Brinkhaus (Kulturring Störmede) und Franz Pieper (Kulturring Störmede). Foto: Stadt Geseke
Geseke

Premiere für Geseker Heimatpreis: Wer die Auszeichnungen erhält

Samstag, 8. Januar 2022 von NR Redaktion

Außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement im Bereich Heimat zeichnete die Stadt Geseke nun erstmals mit dem Heimatpreis des Landes NRW aus. Nachdem der Stadtrat die Preisträger Mitte Dezember gekürt hatte, wurden jetzt in einer kleinen Feierstunde die dazugehörigen Urkunden überreicht.

Den ersten Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro sicherte sich das Projekt „Mobiler Einkaufswagen“, das der Malteser Hilfsdienst Geseke in Kooperation mit dem Seniorenbeirat ins Leben gerufen hat und seither erfolgreich durchführt.

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„Wie ich weiß, ist der soziale Kontakt und der gemeinsame Kaffee nach dem Einkauf mindestens genauso wichtig, wie das Einkaufen selbst. Ihr verbindet mit diesem Projekt Menschen miteinander“, dankte Bürgermeister Dr. Remvo van der Velden den Maltesern.

Der mobile Einkaufswagen hat von Geseke aus das ganze Land erobert: „Wir waren damals die ersten Malteser deutschlandweit, die den mobilen Einkaufswagen angeboten haben. Inzwischen gibt es dieses Angebot an 46 Standorten in ganz Deutschland“, freuen sich Wolfgang Strach und Maria Benkel von den Maltesern über die vielen Nachahmer.

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Auf Platz 2 wählten die Mitglieder des Rates den Kulturring Störmede, der somit ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro erhält. „Ihr tut seit Jahrzehnten Gutes für Störmede“, richtete van der Velden Worte des Dankes an die Vereinsvertreter. Mit der Renovierung des Hauses Nazareth, für die der Kulturring ausgezeichnet wurde, habe der Verein ein weiteres Großprojekt im Ort ehrenamtlich übernommen. Das Gebäude, das für verschiedenste Veranstaltungen genutzt wird, war zuvor letztmals 1975 grundlegend renoviert worden.

Der Verein „W.i.L. – Wir in Langeneicke“ kann sich über den 3. Platz und 1.000 Euro freuen.  Der Verein hat den Saal des ehemaligen Gasthofs Meyer übernommen und mit dem „Westfalensaal“ das gesellige Zentrum im Ortsteil weitergeführt. Leider wird das Engagement von der Pandemie überschattet, doch, so der Bürgermeister, „hoffen wir, dass Ihr den Saal bald regelmäßig für Veranstaltungen nutzen könnt. Das Projekt ist wichtig für eine funktionierende Dorfgemeinschaft.“  

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