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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Dem Fahrer droht nun ein Strafverfahren und womöglich Ärger mit seiner Haftpflichtversicherung.
Delbrück

Polizist im Privatwagen beobachtet Fahrerflucht nach Unfall und reagiert

Freitag, 23. April 2021 von Franz Purucker

Ein Unfall mit Fahrerflucht bei einem riskanten Überholmanöver auf der B64 bei Delbrück konnte am Donnerstag, 22. April, schnell geklärt werden. Ein Polizist im Privatwagen wurde Zeuge des Falls und stellte den flüchtigen Fahrer.

Gegen 13.50 Uhr fuhr ein 30-jähriger Hyundai-i10-Fahrer auf der Bundesstraße von Paderborn in Richtung Delbrück. Kurz nach der Einmündung der Graf-Meerveldt-Straße kam ihm ein Auto entgegen, das trotz des Gegenverkehrs zwei Lastwagen überholte.

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Im Begegnungsverkehr kollidierte der Touran mit dem Außenspiegel des Hyundai. Der Spiegel wurde dabei zerstört und an der linken Autoseite entstanden lange Schrammen. Während der Hyundaifahrer am Unfallort an hielt, fuhr der verursachende Touran ohne anzuhalten weiter.

Ein Polizeibeamter, der mit seinem Privatwagen hinter dem Touran fuhr, hatte das gefährliche Überholmanöver und den Zusammenstoß beobachtet. Er fuhr dem Touran nach und konnte die 56-jährige Touran-Fahrerin in Höhe der Nesthauser Straße bei Paderborn-Elsen stoppen.

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Auch an ihrem Wagen waren der Spiegel zerstört und Kratzer am Lack entstanden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro. Gegen die Autofahrerin läuft jetzt ein Strafverfahren.

Bei Fahrerflucht verweigern die meisten Haftpflichtversicherung die Zahlung beziehungsweise fordern das Geld bei m Verursacher zurück. Autofahrer sollten deshalb stets die Polizei rufen beziehungsweise sich um die Unfallregulierung kümmern, wenn sie an einem Unfall beteiligt sind.

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