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Junge auf E-Scooter
Foto: Pexels (Symbolfoto)
Tretroller mit Elektroantrieb erfordern eine Betriebserlaubnis und eine spezielle Versicherung.
Geseke

Polizei warnt: E-Scooter sind Kleinfahrzeuge und bringen Pflichten mit sich

Donnerstag, 30. Januar 2020 von Franz Purucker / Polizei Lippstadt

Einer Streifenbesatzung der Polizei fiel in der Nacht zu Mittwoch (29. Januar) gegen 1:15 Uhr ein E-Scooter ohne Licht auf. Der 30-jährige Fahrer aus Geseke wirkte bei der Kontrolle sehr nervös. Die Polizei machte einen Drogentest und schaute sich das Fahrzeug genauer an.

Der Drogenvortest fiel positiv auf Amphetamine aus. Daraufhin wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Außerdem stellten die Beamten fest, dass der E-Roller weder angemeldet war, noch eine Betriebserlaubnis hatte.

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Die Beamten stellten das Elektrokleinfahrzeug sicher. Der Geseker muss sich nun wegen Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss und einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Darauf müssen Nutzer von E-Tretrollern achten

Was viele vergessen: E-Scooter müssen über eine sogenannte allgemeine Betriebserlaubnis verfügen, sonst dürfen sie nur Privatgelände fahren. Die Fahrer brauchen zwar keinen Führerschein, aber eine spezielle Haftpflichtversicherung wie beim Auto, um auf öffentlichen Straßen fahren zu können. Das gilt für alle Elektroroller, die mindestens 6 Kilometer pro Stunde fahren können.

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