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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Kreis Soest

Polizei hat es bei Kontrollen auf etwas bestimmtes abgesehen

Donnerstag, 17. September 2020 von NR Redaktion

Schnell eine Whatsapp getippt, eine Sprachnachricht verschickt oder nur kurz wegen den Öffnungszeiten des Supermarktes geschaut – alle diese Dinge können schlimme Folgen haben. Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, begeht nicht nur eine Straftat, sondern gefährdet auch sich und andere. Ein Grund für die Polizei Lippstadt genauer hinzuschauen.

Immer mehr steht dieses Verhalten von Verkehrsteilnehmern während der Fahrt im Fokus der polizeilichen Ermittlungen nach schwerer und schwersten Verkehrsunfällen. Nicht erklärbare oder nicht nachvollziehbare Unfallabläufe wie ein Abkommen von der Fahrbahn oder ein Fahren in den Gegenverkehr, dürften oftmals durch Ablenkung zu Stande kommen.

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Die Dunkelziffer in diesem Bereich ist wahrscheinlich sehr hoch. Bei einem Blick von drei Sekunden auf das Handy legt man bei Tempo 50 schon 42 Meter zurück. Bis man dann reagiert und bremst, kommt man nach insgesamt 82 Metern zum Stehen. So kommt es oft zu Unfällen mit unklarer Unfallursache.

Der Gedanke, ob die Polizei die Handynutzung später nachweisen kann ist nicht nur trügerisch sondern schlicht falsch. Wenn man als abgelenkter Unfallverursacher schwere körperliche Schäden erleidet ist die Schuldfrage für das Opfer nur zweitrangig. Darum achtet die Polizei diese Woche im gesamtem Kreisgebiet vermehrt auf die während der Fahrt verbotene Nutzung von Smartphones.

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„Wir beteiligen uns an der euroweiten Präventionsaktion „Roadpol-Safety Days“. Dazu kommen wir auch gern mit Ihnen auf der Straße ins Gespräch. Nur gemeinsam können wir die Unfallzahlen senken. Wir zählen auf Sie!“ so Ludger Nolte, Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Soest. 

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