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Foto: Stadt Büren
Beim Ansäen in Büren (v.l.): Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Landrat Christopher Rüther, Bauhofleiter Andreas Piel und Dr. Rudolf Salmen, Vorsitzender der Naturschutz-Stiftung Senne.
Büren/Bad Wünnenberg

Paderborner Wildblumen-Mischung soll Kreis zum Blühen bringen

Sonntag, 23. Mai 2021 von NR Redaktion

Die Städte im Kreis Paderborn planen erneut ein Blühflächenprogramm gegen das Insektensterben. Bereits in den vergangenen zwei Jahren wurde dieses Projekt durch die Naturschutz-Stiftung Senne initiierte. Die Arbeitsgemeinschaft „Wildblumen gegen Insektensterben“ legte zahlreiche Flächen in innerstädtischen Parks und Grünanlagen an. Nun ist auch Büren dabei.

Bislang beteiligten sich an dem Projekt die Städte Paderborn, Bad Lippspringe, Hövelhof und Salzkotten. In in diesem Jahr nehmen zusätzlich auch die Städte Büren, Bad Wünnenberg und Delbrück teil.
Insgesamt werden in den Kommunen rund 20.000 Quadratmeter Blühflächen angelegt. In Büren entsteht die erste Fläche in der Nähe des Hallenbades.

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Kommunen erhalten Saatgut kostenlos vom Kreis

„Auch unter den Einschränkungen der Corona-Zeit darf der Natur- und Artenschutz nicht zu kurz kommen. Deshalb wollen wir unsere Heimat zum Blühen bringen“, so Bürens Bürgermeister Burkhardt Schwuchow.
Auf 20 wohngebietsnahen Gebieten mit rund 7.000 Quadratmetern Fläche wird die „Paderborner Wildblumenmischung“ eingesät. Das Saatgut wird den kreisangehörigen Städten und Gemeinden kostenlos vom Kreis zur Verfügung gestellt.

Landrat Christoph Rüther ist froh, dass sich weitere Städte der Aktion angeschlossen haben. „Der Natur- und Artenschutz ist ein Schwerpunkt des Kreises“, so der Verwaltungschef.
Die Naturschutz-Stiftung Senne hatte angesichts des UN-Berichtes über das weltweite Artensterben und die wissenschaftlichen Nachweise über den dramatischen Rückgang von 76 Prozent der Biomasse von Fluginsekten in Deutschland mit Unterstützung des früheren Landrats Manfred Müller 2019 die ersten Kommunen im Kreisgebiet für eine interkommunale Zusammenarbeit gewinnen können.

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Sie stellt den beteiligten Städten auch „Blühschilder“ zur Verfügung, die auf das Projekt hinweisen und private Gartenbesitzer zum Mitmachen anregen sollen. „Wenn die Kommunen ihrer Vorbildfunktion gerecht werden, indem sie Bienen und anderen Insekten im Stadtgrün wieder Nahrung geben, werden auch Privatleute mitmachen, sind sich die Initiatoren sicher.

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