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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
Kreis Paderborn

Nun jagen 30 Azubis die Funklöcher im Kreis Paderborn

Samstag, 11. Juli 2020 von NR Redaktion

Jeder Besitzer eines Mobiltelefons kennt sie: die Funklöcher. Bereits seit einigen Wochen läuft eine Aktion der Bundesnetzagentur, in der jeder Bürger dazu aufgerufen ist, mithilfe einer „Funkloch-App“ den Mobilfunkempfang zu messen und die Daten der Netzagentur zur Verfügung zu stellen. 82 Funklöcher im Kreis Paderborn sind so schon aufgespürt worden.

Auch 30 Auszubildende des Kreises haben einen Tag lang mithilfe der App nach Funklöchern gesucht. In Zweier-Teams schwärmten die Auszubildenden im ganzen Kreisgebiet aus und maßen insbesondere an Straßen und in Siedlungsflächen den Mobilfunkempfang.

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Bereiche ohne Vermessungsdaten gibt es im ganzen Kreisgebiet – besonders aber an den äußeren Rändern in Orten wie Kleinenberg, Bleiwäsche oder Hövelriege. Aber selbst in der Innenstadt von Paderborn gibt es Bereiche, in denen keine Messdaten vorliegen.

Mit dem Handy auf Funkloch-Suche: 80 Auszubildende des Kreises (hier ein Teil von Ihnen) mit Landrat Manfred Müller sowie Rahel Leifhelm und Björn Schmidt von der Servicestelle Wirtschaft des Kreises Paderborn. Foto: Kreis Paderborn

„Je detaillierter unser Wissen über die Qualität des Mobilfunks ist, umso besser können wir planen und unserem Ziel näherkommen: flächendeckender, schneller und stabiler Mobilfunk im ganzen Kreis Paderborn“, erklärt Landrat Manfred Müller. Etwa 60 bis 70 neue Masten werden benötigt, um dieses Ziel zu erreichen.

Eine große Informationsveranstaltung zum Thema Mobilfunk für alle Bürger musste aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ausfallen. Doch die Beiträge der Experten zu den technischen und gesundheitlichen Aspekten von 5G können auf der Homepage des Kreises als Video angesehen werden. Dort finden sich auch weitere Informationen
www.kreis-paderborn.de/mobilfunkstrategie

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