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NR-Land

Nun auch im Kreis Soest: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt im Kampf gegen Corona

Dienstag, 10. November 2020 von NR Redaktion

30 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr helfen ab sofort im Gesundheitsamt in Soest bei der Kontaktpersonenverfolgung von Corona-Infizierten. „Ich bin der Bundeswehr sehr dankbar. Die Unterstützung kommt angesichts steigender Infektionszahlen zur rechten Zeit. Die Soldaten sind eine große Hilfe, die erfolgreiche Arbeit unseres Gesundheitsamtes bei der Unterbrechung der Infektionsketten zu sichern und weiterzuführen“, so Landrätin Eva Irrgang.

Bereits wenige Tage, nachdem der Krisenstab sich an das Kreisverbindungskommando unter Leitung von Oberstleutnant Klaus Eifler gewandt hatte, bekamen wir eine Zusage. Die Unterstützung der Bundeswehr bedeute eine Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit Monaten rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche in der Kontaktverfolgung tätig sind.

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Die Landrätin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Gesundheitsamt normalerweise 90 Köpfe zähle, die Belegschaft aber mittlerweile durch Mitarbeitende aus der ganzen Kreisverwaltung auf über 200 aufgestockt worden sei. Trotzdem würden aber mittlerweile Kapazitätsgrenzen erreicht und die zusätzliche Hilfe der Bundeswehr sei angesichts der zweiten Corona-Welle unerlässlich.

Insgesamt 30 Soldatinnen und Soldaten, die zum in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Delmenhorst stationierten Logistikbataillon 161gehören, wurden zur Kreisverwaltung Soest abgeordnet. Sie werden jeweils sieben Tage einschließlich des Wochenendes in 15-köpfigen Schichten tätig.

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 Die ersten 15 nehmen ihren Dienst am Dienstag, 10.November 2020, auf. Mit IT und Telefon ausgestattete Arbeitsplätze wurden im Sitzungssaal des Kreishauses eingerichtet. Untergebracht sind die Bundeswehrangehörigen in der Jugendherberge Möhnesee. Der Einsatz ist zunächst bis zum 4. Dezember befristet, es besteht die Option einer Verlängerung.

Oberstleutnant Stefan Heydt, Leiter der Informationsarbeit beim Landeskommando Nordrhein-Westfalen, sieht dem nichts entgegenstehen: „Die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sie geht alle an. Auch die Soldaten der Bundeswehr tragen ihren Teil dazu bei. Seit März dieses Jahres sind wir in diese Aufgabe eingebunden und haben uns im Rahmen der Bekämpfung der Pandemie durchgängig als verlässlicher Partner gezeigt.“

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