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Symbolfoto zu Wirtschaftshilfen für Unternehmen
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
NR-Land

NRW Mittelstand erwartet Reformpaket für kleine und mittlere Betriebe

Montag, 1. März 2021 von NR Redaktion

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) NRW erwartet vom Corona-Gipfel am 3. März einen Öffnungspfad für sämtliche Branchen der Wirtschaft. Die Betriebe bräuchten dringender denn je Planungssicherheit, um wieder in den Geschäftsbetrieb zu wechseln.

Um verlorenes Terrain aufzuholen, müsse außerdem jeder Debatte um Steueranhebungen eine deutliche Absage erteilt werden, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandsverband:
„Die jüngsten Konjunkturdaten des ifo-Instituts weisen auf eine Stabilisierung des Geschäftsklimas in der deutschen Wirtschaft hin.  Jetzt muss es darum gehen, neben den Sektoren, die von größeren Unternehmen geprägt sind, auch die kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken. „

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Die Debatte um das Lieferkettengesetz, dass Unternehmen verpflichten soll, ihre Lieferketten auf Umweltverstöße und schlechte Arbeitsbedingungen zu untersuchen, zeige, dass gerade kleine Unternehmen bei der Bundesregierung immer häufiger vor verschlossenen Toren stehen und schrittweise den Zugang zu internationalen Märkten verlieren.

Der BVMW erwartet noch vor der Bundestagswahl Reformvorschläge, die neue Wachstumspotenziale wecken, die Fiskallasten für mittelständische Betriebe und Solo-Selbstständige senken und einen Pfad zu Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft weisen.

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Die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung hat in der laufenden Legislaturperiode einen Reformprozess angestoßen, der zeige, dass gute Wirtschaftspolitik den Mittelstand in den Fokus rücken müsse, so der BVMW.

Grundsätzlich fordert der Lobbyverband, die wachsende Dominanz des Staates in der Wirtschaft wieder zurückzudrängen, um dem privaten Sektor wieder Luft zur Prosperität zu verschaffen.“

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