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Foto: Archäologisches Institut der Universität Göttingen, Stephen Eckardt
Bei dem Mosaik handelt es sich um die älteste im Original erhaltene kartografische Darstellung des Heiligen Landes. Sie stammt aus der St. Georgs-Kirche in Madaba (Jordanien) und datiert ins 6. Jh. Städte wie Jerusalem, Bethlehem und Jericho sind auf ihr dargestellt, aber auch Flora und Fauna der Region, wie Dattelpalmen, Balsam, Steinbock und Fische. Der Ausschnitt zeigt die Mündung des Jordan in das Tote Meer.
Umland (Raum Paderborn)

NR-Ausflugstipp: Zeitreise ans Tote Meer

Samstag, 25. Juli 2020 von Heike Tebbe

Auf den Spuren der Vergangenheit: Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die 12.000 Jahre alte Kulturgeschichte des Nahen Ostens. „Leben am Toten Meer – Archäologie aus dem Heiligen Land“ heißt die Sonderausstellung, die europaweit erstmalig in acht Themenfeldern die Entwicklung dieser scheinbar lebensfeindlichen Region zeigt. 

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Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen mehr als 2.000 Jahre alte Fragmente von Bibelhandschriften aus Qumran, die als „Jahrtausendfund“ der Archäologie gelten, sowie bis zu 8.000 Jahre alte Textilfunde und Handschriften antiker Gelehrter wie Plinius und Ezechiel.

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Zu sehen ist die Sonderschau bis zum 15. November. Zum Programm gehören auch Führungen, Rundgänge zu verschiedenen Themenbereichen, Vorträge und sogar Kurse, etwa zum Binsenflechten oder zum Schreiben auf Papyrus.

• www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de• Tel. 0 52 51-1051 10 

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