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Foto: Feuerwehr Wewelsburg
Bad Wünnenberg

Neues Feuerwehr-Gerätehaus in Eigenregie gestemmt

Freitag, 8. November 2019 von Johannes Büttner

Vor gut sieben Monaten hat die Feuerwehr Wewelsburg mit den Bauarbeiten für ihr neues Feuerwehrgerätehaus begonnen. Das bereits jetzt Richtfest gefeiert werden konnte, ist den vielen Helfern zu verdanken, die seit dem Baubeginn weit mehr als 3.500 Stunden an Eigenleistungen eingebracht haben.

Nun wurde Richtfest gefeiert. „Wir sind stolz – und ich glaube, das dürfen wir wohl auch sein – auf das, was wir bisher geleistet haben“.  Als Andreas Hilleke zur Begrüßung diesen Satz sagt, war keiner unter den rund 150 Gästen, der nicht kräftig in die Hände klatschte. In der Tat: Was die Wewelsburger Feuerwehr in den vergangen Monaten geleistet hat, das ist aller Ehren wert. 

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Eine Wehr, ein Team: In Wewelsburg wird das neue Feuerwehrgerätehaus in Teamwork  gebaut. Mit der Fertigstellung wird im Spätsommer nächsten Jahres gerechnet. Foto: Johannes Büttner

Andreas Hilleke ist der Vorsitzende des eigens für den Bau des Feuerwehrgerätehauses gegründeten Fördervereins. Der Verein, der inzwischen rund 200 Mitglieder zählt, ist auch der Bauherr des Gebäudes. Die  Finanzierung erfolgte durch das sogenannte public-private-partnership. Dabei ist der Förderverein als Bauherr auch der Kreditnehmer. Die Stadt Büren zahlt dem Förderverein 20 Jahre lang  eine jährliche Miete in Höhe der Zinsen und der Kosten des Kredits. Nach 20 Jahren geht das Gebäude dann in den Besitz der Stadt Büren über. 

Rund 1,4 Millionen Euro soll das Gebäude kosten – weit mehr als das,  was  die Stadt ausgeben wollte. „Mit viel Eigenleitung und Unterstützung von Sponsoren werden wir es schaffen, die Kosten unter einer Million Euro zu halten“, sagte  Markus Schwarze vom Bauleitungsteam. 

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Mit den Eigenleistungen liegt die Wehr schon jetzt weit über dem Soll. Von den 3.600 Stunden wurden 2.950 von den aktiven Wehrmitgliedern geleistet. Über 400 Stunden tätigten die Helfer, und die Jugendfeuerwehr war mit 260 Stunden dabei. Hinzu kommen auch die von den Frauen geleisteten Stunden. „Sie beliefern uns jeden Samstag mit Frühstück und Mittagessen“, sagte Andreas Hilleke. 

Neben dem Einsatz an der Baustelle, gilt es natürlich auch den laufenden Wehrdienst aufrecht zu halten. 54 Mal musste die Feuerwehr bereits in der Bauphase ausrücken und hinzu kommen noch die regelmäßigen Schulungsabende. 

Das neue Feuerwehrgerätehaus an der Straße in Richtung Böddeken ist Flachdachbau mit  einer Stahlbetonkonstruktion als Basis. Das Gerätehaus  hat drei Stellplätze für Einsatzfahrzeuge und ist für 45 Einsatzkräfte ausgelegt. Hinzu kommen ein Schulungsraum, Sanitärräume sowie Nebenräume. 

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