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Foto: Stadt Geseke
Zum Plan: rot = überbaubare Grundstücksflächen, orange = Straßen, grün = öffentliche Grünflächen. Die Erschließungsarbeiten beginnen im Herbst.
Geseke

Neues Bauland in Ehringhausen: 36 Grundstücke am Rande der Natur

Samstag, 8. Mai 2021 von Heike Tebbe

Die Einwohnerzahl in Ehringhausen steigt seit Jahren kontinuierlich an, ebenso die Nachfrage nach Bauland. Die Stadt Geseke hat jetzt ein neues Baugebiet am Triftweg ausgewiesen; die Vermarktung läuft gerade. Mit den 36 Grundstücken, die dort verkauft werden, sollen die Wohnsiedlungen im Nordwesten und der alte Ortskern im Südosten enger zusammenwachsen. Die Neue Regionale hat der Stadt Geseke einige Fragen zu dem neuen Baugebiet gestellt.

Das neue Baugebiet in Ehringhausen liegt zwischen Triftweg und Jakobusweg / Kirchweg und verbindet den Ortskern mit seinen Infrastruktureinrichtungen mit den Neubausiedlungen im Nordwesten des Dorfes. Auf 32.000 Quadratmetern sind 36 Baugrundstücke ausgewiesen. Die Namen für die neuen Straßen stehen schon fest: Jakobusring (nördlicher Teil) und „Zur Alten Schule“ (südlicher Teil).

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Wo genau befindet sich das geplante Baugebiet? Hat die Stadt die Fläche bereits komplett erstanden?

Die Fläche befindet sich am Triftweg, in der so genannten „grünen Lunge“ von Ehringhausen. Die Baugrundstücke stehen im Eigentum der Stadt Geseke.

• Wie groß werden die Grundstücke sein?

Es werden 36 Bauplätze vermarktet. Die Grundstücke werden zwischen knapp über 500 und über 1.000 Quadratmeter groß sein. Der Großteil der Grundstücke ist 600 bis 650 Quadratmeter groß.

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• Wie darf gebaut werden?

Im Baugebiet sind ausschließlich Einzel- und Doppelhäuser zulässig, die zudem mit einer maximal zulässigen Zahl an Wohnungen begrenzt sind. So sind höchstens zwei Wohnungen je Einfamilienhaus und maximal eine Wohnung je Doppelhaushälfte zugelassen.

Geschosshöhe und Dachneigung: Es dürfen höchstens zwei Vollgeschosse gebaut werden. Die Grundflächenzahl ist mit 0,3 und die Geschossflächenzahl mit 0,6 festgesetzt.

Die Dachneigung ist frei wählbar, eine Begrenzung findet lediglich durch die maximale Gebäudehöhe statt. So dürfen Gebäude mit einer Dachneigung zwischen 1 bis 10 Grad eine Höhe von 7,50 Metern nicht überschreiten. Die Gebäudehöhe für Dachneigungen bei mehr als 10 Grad (z.B. Zeltdach, Satteldach) beläuft sich auf höchstens 9,50 Meter.

• Gibt es besondere Auflagen, etwa zum Thema Sichtschutzzäune oder Vorgartengestaltung?

Ja, es gibt folgende Auflagen: Sichtschutz: Zur Straßenseite hin sind ausschließlich Hecken und Einfriedungen bis zu einer Höhe von einem Meter zulässig. Zu den Nachbargrundstücken richtet sich die Höhe der Einfriedungen nach der Landesbauordnungen NRW.

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Vorgärten: Diese sollen dauerhaft gärtnerisch gestaltet und bepflanzt werden. Eine Vollversiegelung der Vorgärten sowie eine Kombination aus mineralischen Feststoffen (z.B. Kies, Bruchsteine und Schotter) ist nicht zulässig.
Bepflanzung: Auf jedem Grundstück muss pro angefangenen 600 Quadratmetern mindestens ein hochstämmiger standortgerechter Laubbaum gepflanzt werden.

Stellplätze: Je Wohneinheit müssen mindestens 1,5 Stellplätze vorgehalten werden.

• Gibt es schon eine Zeitschiene, was die Erschließung und den geplanten Baubeginn angeht?
Die Erschließungsmaßnahmen sollen ab Herbst erfolgen.

• Wo liegen die Kosten je Quadratmeter?
Die Grundstücke, die über das Vergabeverfahren verkauft werden, kosten 135 Euro / Quadratmeter. Darin sind die Erstellung der Baustraße, der Kanalanschlussbeitrag (bis Grundstücksgrenze) sowie der Endausbau der Straße enthalten.
Einige Grundstücke sollen – nach dem Verkauf der Grundstücke anhand der Vergabekriterien – ab einem Verkaufspreis von 135 Euro versteigert werden. Infos dazu gibt es bei den Ansprechpartnern der Stadt Geseke (s. blauer Kasten).

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