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Ein Schild, welches auf eine Sperrbezirk wegen eines Falls von Geflügelpest beziehungsweise Vogelgrippe hinweist.
Im NR-Land wurde ein Sperrbereich rund um den betroffenen Betrieb in Lichtenau-Henglarn gezogen.
Kreis Paderborn

Nach Geflügelpest-Fall: Ergebnisse von Untersuchung im Sperrgebiet liegen vor

Mittwoch, 10. März 2021 von NR Redaktion

Das Veterinäramt des Kreises Paderborn hat seine Untersuchungen von Geflügelhaltern im Sperrbezirk rund um den Fall von Geflügelpest in Lichtenau abgeschlossen. Zur Erleichterung der Veterinäre ergaben sich keine weiteren Verdachtsfälle für die auch Vogelgrippe genannte Tiererkrankung.

„Wir haben alle Geflügelbestände im Sperrbezirk untersucht. Wir konnten keine Tiere mit Krankheitsanzeichen der Geflügelpest feststellen, ebenfalls gab es keine vermehrten oder auffälligen Todesfälle unter den Tieren“, erklärt Dr. Marlies Bölling, stellvertretende Leiterin des Veterinäramtes und zuständig für Tierseuchenbekämpfung. In rund 14 Tagen werden die Untersuchungen wiederholt.

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Auch bei Wildvögeln gibt es bisher keine Verdachtsfälle. „Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger haben uns in den letzten Tagen rund 20 tote Wildvögel gemeldet. Wir sind jeder Meldung nachgegangen, haben die verendeten Vögel eingesammelt und zur Untersuchung ins Labor gebracht. In keinem Fall konnte bisher eine Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest nachgewiesen werden“, so Dr. Bölling.

Aufstallpflicht bleibt bestehen

Die Aufstallpflicht im gesamten Kreisgebiet bleibt bestehen. „Die Ausstallpflicht gilt ausdrücklich für den gesamten Kreis und nicht nur für den Sperrbezirk, da in OWL auch weitere Fälle von Geflügelpest aufgetreten sind“, betont die Leiterin des Veterinäramtes Dr. Elisabeth Altfeld.

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Dadurch soll der Kontakt zu Wildvögeln und somit die Einschleppung in Geflügelhaltungen wirksam verhindert werden. Wildgänse und Wildenten gelten als Träger der Erreger der Geflügelpest.

Vorrausgegangen war am 3. März ein Fall von Geflügelpest bei einem Hobbyhalter in Lichtenau-Henglarn. Daraufhin wurde ein Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsbereich von zehn Kilometern festgelegt. Letzterer reichte bis Salzkotten, Büren und Bad Wünnenberg.

Aktuelle Ermittlungen des Veterinäramtes haben ergeben, dass einige Geflügelhalter zurzeit kein Geflügel mehr halten. Daher sind aktuell 48 Geflügelhaltungen im Sperrbezirk vorhanden.

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