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Kinder Schueh dicht an dicht
Foto: Pixabay (Symbolfoto)
In vielen Städten müssen mehr Plätze geschaffen werden, weil es zu viel Bedarf an Kita-Plätzen gibt.
NR-Land

Nach diesen Kriterien sollen Kita-Plätze im Kreis Paderborn nun vergeben werden

Samstag, 27. November 2021 von Franz Purucker

In vielen Kitas übersteigt die Zahl der Anmeldungen die der verfügbaren Betreuungsplätze. Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Paderborn hat nun Aufnahmekriterien festgelegt, nach deren Reihenfolge die Plätze vergeben werden sollen.

Kinder, die im Kreisgebiet wohnen, werden grundsätzlich vor Familien aus Nachbarkreisen aufgenommen. Vorrang haben zudem Kinder, deren Betreuung in der Kita zu deren Schutz notwendig ist. Darüber soll das Jugendamt entscheiden.

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Drittes Kriterium ist der Wohnort: Ortsansässige werden bevorzugt.

Viertes Kriterium ist der Vorrang für persönliche Notlagen, wie der Ausfall eines Elternteils durch Tod oder Erkrankung.
Bei Unter-Dreijährigen sollen Kinder, die bereits das erste Lebensjahr vollendet haben, Vorrang haben. Bei Über-Dreijährigen werden Plätze bevorzugt an Vorschulkinder vergeben. Bei den Unter-Dreijährigen sollen zudem Eltern Vorrang erhalten, die arbeitssuchend sind, einer Erwerbstätigkeit nachgehen, sich in Ausbildung befinden oder an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen.

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Als vorletztes Kriterium werden Geschwisterkinder bevorzugt. Ist auch dieses Kriterium identisch, wird das ältere Kind vorrangig aufgenommen.

Über die Anwendung dieser Kriterien entscheidet der Träger oder der Kita-Rat der Einrichtung.

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