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Foto: Shutterstock (Symbolfoto)
NR-Land

Mitarbeiter der Polizei soll Kinderpornos angefertigt haben

Donnerstag, 21. November 2019 von NR Redaktion

Ein IT-Mitarbeiter der Polizei Paderborn, der die Beamten bei der Sichtung von Kinderpornografie unterstützen sollte, hat wohl selbst derartige Fotos produziert. Tatort soll ein Freibad im Kreis Lippe gewesen sein.

Der 34-Jährige war erste wenige Monate vor Entdeckung des Materials im Juli dieses Jahres ohne Sicherheitsüberprüfung eingestellt worden. Es handelt sich jedoch nicht um einen Polizisten, sondern um einen Regierungsbeschäftigten.

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Bei der internen Untersuchung hat sich herausgestellt, dass gegen den Mann ein Strafverfahren im Kreis Lippe anhängig ist. Die Ermittlungen liegen bei der für Verfahren gegen Polizeibeschäftigte zuständigen Kriminalhauptstelle in Bielefeld. Auf Verfügung von Landrat Manfred Müller als oberster Dienstherr der Polizeibehörde Paderborn wurde der Mann mit sofortiger Wirkung freigestellt. Darüber hinaus wurde ein sofortiges Betretungsverbot für polizeiliche Diensträume ausgesprochen. 

Die entsprechenden arbeitsrechtlichen Schritte, die zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen sollen, wurden ebenso eingeleitet.

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Es ist bereits der zweite Kinderporno-Fall in der Paderborner Polizei in diesem Jahr. Bereits im März war ein damals 53-jähriger Hauptkommissar mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten erwischt worden.

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