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Foto: Pixabay
Ganz schön durcheinander war ein Lippstädter Autofahrer - oder war etwa Vollmond?
NR-Land

Mehr geht nicht: Sieben auf einen Schlag

Donnerstag, 12. August 2021 von NR Redaktion

Gleich eine ganze Liste von Anzeigen musste die Lippstädter Polizei schreiben, nachdem sie einen Autofahrer angehalten hatte.

Am späten Mittwochabend fiel einer Streifenbesatzung in der Lippstädter Innenstadt ein Fahrzeug auf. Der Fahrer hatte an einer roten Ampel sein Fahrzeug erst zwei Meter hinter der Haltelinie zum Stoppen gebracht. 

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Als sich das Polizeifahrzeug näherte, versuchte der Fahrer vergeblich sich anzuschnallen. Bei der anschließenden Kontrolle des 55-jährigen Lippstädters fiel sofort starker Alkoholgeruch auf. Ein erster Versuch, in das Atemalkoholtestgerät zu pusten, gelang dem offensichtlich stark alkoholisierten Fahrer nicht. 

Beim Blick auf das Kennzeichen war weiteres Ungemach im Anzug: Dieses gehörte nämlich eigentlich zu einem anderen Fahrzeug. Dies gab der Fahrer auch zu – und, da er schon einmal dabei war, gestand er gleich, dass er schon seit zehn Jahren keinen Führerschein mehr besitze. Er würde aber weiterhin fahren, da er gerade umziehen würde und auf seine Autos angewiesen sei. 

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Das Gesamtpaket war dann Anlass für einen weiteren Versuch mit dem Atemalkoholtestgerät – diesmal von Erfolg gekrönt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 2,1 Promille. Dem 55-Jährigen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. 

Zuguterletzt kam dann eine lange Liste von Verkehrsverstößen und Straftaten zusammen: Gurtverstoß, Rotlichverstoß, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Alkoholeinfluss, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Führen eines Fahrzeugs ohne Zulassung. 

Bleibt zu hoffen, dass der Lippstädter in Zukunft keine Fahrzeuge mehr bewegt. 

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