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Foto: AOK/hfr
Während der Schutzfristen wird von den gesetzlichen Krankenkassen Mutterschaftsgeld als Entgeltersatzleistung gezahlt.
NR-Land

Mehr Geburten im Kreis Soest, weniger im Kreis Paderborn

Sonntag, 16. Januar 2022 von NR Redaktion

Im Kreis Soest kommen wieder mehr Kinder auf die Welt. Im Jahr 2021 wurden 2.790 Babys geboren – 4,1 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (2.680). Im Kreis Paderborn wiederum sinkt die Zahl der Geburten. Im Jahr 2021 wurden 3.160 Babys geboren, 1,3 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor (3.201).

Das geht aus aktuellen Zahlen des Landesstatistikbetriebes IT.NRW hervor.

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Die AOK NordWest weist darauf hin, dass werdende Mütter während der Schutzfrist Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben. „Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Entgeltersatzleistung während der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind. Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt den Betrag von 13 Euro, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt, so dass das bisherige monatliche Einkommen vollständig ersetzt wird.

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Darüber hinaus übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die ärztliche Betreuung, Vorsorgeuntersuchungen und die Leistungen einer Hebamme während und nach der Schwangerschaft. Kann der Haushalt wegen eines Klinikaufenthaltes oder Beschwerden in der Schwangerschaft nicht weitergeführt wer-den, zahlen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Haushaltshilfe.

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