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Foto: Pixabay (Symbolfoto)
Im Unterricht müssen Schüler eine Maske tragen. Aber es gibt Ausnahmen.
NR-Land

Schule beginnt mit festen Sitzplätzen und Maskenpflicht

Montag, 3. August 2020 von Franz Purucker

In NRW beginnen am Mittwoch, 12. August, im ersten großen Flächenland die Schulen wieder im Regelbetrieb. Nun hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) auf einer Pressekonferenz erklärt, wie Schüler und Lehrer vor Corona geschützt werden sollen.

Grundsätzlich soll die Schule „möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden“, so die Ministerin. Wichtigste Grundlage wird eine Maskenpflicht für alle Schüler und Lehrer sein.

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Davon ausgenommen sind Schüler der Klassenstufen 1 bis 4, solange sie sich auf festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. In der Schule selbst und in Pausen müssen auch diese Schüler einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Für Schüler ab Klassenstufe 5 gilt auch im Unterricht eine Maskenpflicht. Davon kann abgewichen werden, beispielsweise bei Prüfungssituationen oder wenn dies in einzelnen Unterrichtseinheiten nötig ist. Als Beispiel nannte die Ministerin den Englisch- oder Hebräisch-Unterricht.

In solchen Ausnahmefällen soll jedoch der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Das Land NRW bietet allen Lehrern außerdem die Möglichkeit sich alle 14 Tage kostenfrei auf das Corona-Virus testen zu lassen. Die Kosten dafür trägt das Land. „Für Schüler ist dies nicht vorgesehen“, so die Ministerin. Sollte es zu einem Corona-Fall kommen, werden auch diese getestet.

Weiterhin stellt NRW eine Millionen Gesichtsmasken für die Schulen zur Verfügung. Grundsätzlich sollen aber die Eltern und Schüler die Masken beschaffen. Der Bestand der Schulen ist lediglich für den Fall gedacht, dass Schüler ihre Maske verloren oder vergessen haben.

Home Schooling darf nun bewertet werden

Für den Fall eines Corona-Verdachtsfalls muss der betroffene Schüler sofort separiert werden. Möglich sind in solchen Fällen auch die Schließung von einzelnen Schulen oder Klassen. Dadurch kann es wieder zu Distanzunterricht kommen. Neu ist, dass dieser Unterricht nun auch bewertet werden darf. Bislang war dies so nicht erlaubt.

Einschulungsfeiern dürfen laut Ministerin stattfinden, wenn die Corona-Regeln eingehalten werden. Klassenfahrten ins Ausland sind bis zu den Herbstferien verboten, im Inland sind diese erlaubt.

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